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360-Grad-Content: Das Rundum-Paket für den Onlineshop!

Auf den Websites von Museen, Opern und anderen Veranstaltungs- und Freizeiteinrichtungen wird 360-Grad-Content immer häufiger eingesetzt: Die Videos und Rundgänge verschaffen dem etwaigen Besucher einen ersten Eindruck von den Räumlichkeiten und davon, was vor Ort geboten wird. Auch in der Werbung wird diese Art des Contents beliebter, da interaktive Videos den potenziellen Kunden unmittelbar ins Geschehen katapultieren. Die Verweildauer und das Engagement des Users werden deutlich gesteigert.

Im E-Commerce ist die Nutzung eines solchen „Rundum-Einblicks“ ebenfalls sinnvoll, denn dieser vermittelt dem Kunden auch ohne realen Besuch im stationären Geschäft ein authentisches Einkaufserlebnis. So kann die Ware nicht nur aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, sondern durch emotionales Storytelling perfekt in Szene gesetzt werden. Eine Auflösung von bis zu 8k sorgt für besonders realistische Eindrücke. Für den Einsatz in Ihrem Onlineshop gibt es unterschiedliche 360-Grad-Inhalte:

 

  • Fotos: 3D-Produktfotografie kommt im E-Commerce mittlerweile oft vor, da Sortimente durch die Betrachtung aus allen Blickwinkeln dem Kunden „greifbarer“ erscheinen. Hierfür ist ein Fotostudio mit professionellem Equipment unabdinglich. Neben einem Drehteller, auf dem sich Produkte ohne Versatz aus jeder Perspektive fotografieren lassen, benötigen Sie zum Beispiel auch eine hochwertige Kamera sowie eine gleichmäßige Ausleuchtung. Im Anschluss setzt eine Animationssoftware die Bilder zusammen.
  • Videos: Aufwendiger gestaltet sich die Erstellung von 360-Grad-Videos. Sie erlauben dem Zuschauer, sich in der virtuellen Welt im Kreis zu drehen und das fortlaufende Geschehen aus einer „eigenen“ Perspektive zu betrachten. Der Einsatz klassischer Hilfsmittel wie Lichtquellen und Tonaufnahmegeräten ist während der Produktion aufgrund des fehlenden Bereichs hinter der Kamera jedoch nicht möglich und muss gegebenenfalls kostspielig ersetzt werden. Im Gegensatz zu virtuellen Rundgängen kann der Standpunkt bei 360-Grad-Videos jedoch nicht verändert werden.
  • Rundgänge: Mit einem 360-Grad-Rundgang erschaffen Sie ein virtuelles Geschäft, in dem sich der Kunde beinahe frei bewegt. Durch die Kombination vieler 360-Grad-Aufnahmen entsteht die Illusion eines Raumes, der mittels Maus oder Touchscreen individuell erkundet werden kann. Sogenannte Hotbuttons, die an Produkte im Raum gekoppelt werden, erlauben dem User zudem, sich interessante Artikel genauer anzusehen, zum Beispiel durch ein Pop-Up, das weitere Texte, Bilder oder Links beinhaltet. Voraussetzung hierfür ist ein vorhandenes Ladenlokal oder ein repräsentativer Raum, der als solches inszeniert werden kann.

Da das Einrichten eines eigenen Foto- oder Videostudios enorm kostenintensiv ist, empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einer Agentur, die auf die Produktion von 360-Grad-Content spezialisiert ist.

Worauf sollte bei der Verwendung von 360-Grad-Content geachtet werden?

Wer sich für den Einsatz von 360-Grad-Content entscheidet, sollte Wert auf eine barrierefreie Navigation legen, die unabhängig vom verwendeten Eingabegerät und der besuchten Plattform funktioniert. Während für das Abspielen des Contents vor wenigen Jahren noch die Installation spezieller Software nötig war, lässt sich dieser heute problemlos mit Browsern wie Chrome, Firefox und Co. öffnen.

Bewegungssensoren in Smartphones und Tablets erlauben das „Umherschauen“ instinktiv durch die Bewegung des Displays. Bei der Betrachtung auf dem Desktop-PC ist dies nicht möglich. Eine zusätzliche, manuelle Steuerung per Mausklick ist deshalb für 360-Grad-Videos und -Rundgänge unabdinglich.

Damit der Zuschauer das Geschehen in Ruhe beobachten kann, sollten schnelle Szenenwechsel vermieden werden. Hochauflösendes Bildmaterial ist zudem obligatorisch, da Inhalte mit schwacher Auflösung oder starkem Schnittversatz den Immersions-Effekt (das Eintauchen in die virtuelle Realität) beeinträchtigen.

Fazit:

Dank innovativer Technik und schnellen Internetverbindungen werden 360-Grad-Inhalte auch im E-Commerce immer gängiger. Sie eröffnen potenziellen Kunden erstmals die Möglichkeit, interessante Produkte realitätsgetreu wahrzunehmen und virtuelle Verkaufsräume emotional zu erleben. Wer sich für den Einsatz dieses Contents entscheidet, sollte jedoch hochwertiges Equipment verwenden oder auf die Unterstützung erfahrener Agenturen zurückgreifen.
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