Newsletter Anmeldung:
Newsletter Anmeldung:

App-Services – So nutzen Händler ihre Vorteile

Mobile first ist mittlerweile die Devise im E-Commerce. Und das zu Recht, denn das Smartphone ist ständiger Begleiter und persönlicher Assistent im Alltag vieler Menschen. Eine App kann daher ein weiterer Touchpoint in der Customer Journey sein. Damit sie auch ein dauerhafter Erfolg wird und der Kunde sie nicht nach kurzer Zeit schon wieder vom Smartphone löscht, ist die sogenannte App-Retention ausschlaggebend. Welche Vorteile es für Händler geben kann, eine App anzubieten und wie App-Retention zum Erfolg führen kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die Vor- und Nachteile eigener Apps

 

Die Customer Journey startet häufig auf dem Smartphone. Apps können dem Nutzer im Kaufprozess Vorteile bieten: Die kleinen Icons auf dem Display erleichtern beispielsweise den ersten Touchpoint in die Customer Journey: Sobald der Nutzer mögliche Needs erkennt, kann er direkt auf die App und deren Benefits zugreifen, ohne zuvor im Web danach suchen zu müssen. Darüber hinaus weisen Apps, dank spezifischer Funktionen, weitere Vorteile im Vergleich zu mobilen Websites auf:

  • Mit einer App können Sie beispielsweise auf GPS-Daten der Kunden zurückgreifen und ortsgebundene Angebote anbieten.
  • Auch der Zugriff auf die Kamera ist möglich, sodass Nutzer mühelos Barcodes scannen können, was beim Online-Shopping sehr hilfreich sein kann.
  • Zudem erlauben Smartphones Push-Mitteilungen, mit denen Sie Ihre Kunden beispielsweise stets über Neuigkeiten informieren können.

Nachteilig kann es bei Apps aber auch sein, dass es für viele Nutzer bereits eine Hürde ist die App aus dem App-/ Playstore herunterzuladen. Darüber hinaus sind Verbraucher oftmals skeptisch, welche Daten sie für die App freigeben müssen beziehungsweise welche persönlichen Daten diese vom Smartphone möglicherweise abgreift.

Der wohl größte Nachteil für Händler sind die relativ hohen Investitionskosten.

App-Retention – So wird Ihre App zum dauerhaften Begleiter

 

Damit sich die Investition in die Entwicklung lohnt, müssen die Nutzer auf lange Sicht an die App gebunden werden. Die App-Retention ist maßgeblich für den Erfolg Ihrer App und beschreibt die Nutzerbindung, vergleichbar mit wiederkehrenden Kunden im Onlineshop oder Online-Marktplatz.

Tatsächlich sind die ersten drei Tage nach dem Download entscheidend, ob der Nutzer die App dauerhaft auf seinem Smartphone nutzen wird: 77 Prozent der neu-installierten Apps werden in den ersten 72 Stunden wieder gelöscht. Der Schlüssel zum Erfolg ist deshalb, den Kunden in diesem kritischen Zeitfenster an sich zu binden.

Optimierte Darstellung

 

Arbeiten Sie mit ausführlichen Beschreibungen und aussagekräftigen Screenshots der App-Funktionen. So erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden die App downloaden, die tatsächliches Interesse an Ihrem Content haben.

Leichtes On Boarding

 

Bieten Sie nach dem herunterladen optional eine Tour durch die App an. Vermeiden Sie beim ersten Öffnen eine Maske zur Registrierung – das schreckt Nutzer ab, die mit ihren persönlichen Daten zögerlich umgehen.

Usability und Design

 

Usability und DesignDie intuitive Bedienbarkeit der App ist ausschlaggebend für die Zufriedenheit der Kunden. Achten Sie darauf, dass Sie die Maße des Smartphone-Bildschirms voll ausnutzen, ohne diesen zu überladen.

Hohe Kontraste helfen dem Nutzer auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder Spiegelung alle Inhalte erkennen zu können. Vor allem Call-to-Action-Elemente sollten ins Auge fallen. Auch Autovervollständigung ist für den Kunden hilfreich und erhöht die Usability.

Personalisierung und Push-Nachrichten

 

Personalisierung und Push-NachrichtenPersonalisierung gilt als Erfolgsrezept, sollte aber, wie auch Push-Mitteilungen, im richtigen Maß auftreten.

Beispielsweise können Sie dem Kunden neben personalisierten Produktvorschlägen auch ein Tool bereitstellen, um Wunschlisten oder Merkzettel zu erstellen. Nutzer begrüßen es zudem, wenn sie für sich irrelevante Optionen manuell ausschalten können.

Personalisieren Sie auch Push-Mitteilungen: Den Vornamen des Kunden in die Nachricht einzubinden schafft Nähe und Vertrautheit, genau wie die Verwendung eines freundschaftlichen Sprachstils. Die Push-Funktion ruft Ihre App beim Nutzer regelmäßig in Erinnerung, aber Achtung: Der Übergang zwischen hilfreich und störend ist oft fließend. Versenden Sie deshalb nur Mitteilungen, wenn diese auch tatsächlich Relevanz haben  – wie beispielsweise befristete Rabattaktionen, Coupons oder Angebote, die dem Kaufverhalten des Nutzers entsprechen. Push-Nachrichten sollten in der App optional angeboten werden. So vermeiden Sie, dass sich Kunden schnell davon gestört fühlen.

Fazit

 

Apps bieten einige Vorteile, die mobile Websites oftmals nicht bewerkstelligen können. Diese Benefits sind sowohl auf Seiten der Nutzer als auch auf der Seite der Händler auszumachen. Sie können als Einstiegs-Touchpoint dienen, um zügig zum gewünschten Produkt zu gelangen. Als Händler können Sie mit einer App zum alltäglichen Begleiter werden und dem Kunden maßgeschneiderte Inhalte bieten. Die hohen Investitionskosten lohnen sich also, wenn die App so optimiert wird, dass die Nutzer alle Vorteile schnell erkennen können und Ihre App als hilfreiches Tool empfinden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.