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Benchmarking - Von den Besten lernen

Benchmarking: Wer sein Unternehmen zu Höchstleistungen antreiben will, kommt an diesem Managementinstrument nicht vorbei. Doch was ist Benchmarking eigentlich genau und wie wird diese Methode richtig angewendet? In diesem Artikel erfahren Sie spannende Informationen und Insights zum Thema Benchmarking.

1. Benchmarking Definition: Von den Besten lernen

Selbst, wenn Sie von Benchmarking noch nie gehört haben, werden Sie diese Methode sicher auch schon verwendet haben. Der Begriff, der aus dem Englischen kommt, bedeutet so viel wie „Maßstäbe vergleichen“ und meint den kontinuierlichen Vergleich eigener Prozesse, Dienstleistungen oder Produkte mit denen der (besseren) Konkurrenz. Ferner wird auch betriebsintern Benchmarking betrieben, zum Beispiel innerhalb unterschiedlicher Abteilungen. Anders als bei der Wettbewerbsanalyse werden beim Benchmarking auch branchenfremde Unternehmen zum Vergleich herangezogen.

Ziel des Benchmarkings ist es, die eigenen Prozesse derart zu verbessern, dass der sogenannte Klassenbeste eingeholt und bestenfalls in der Leistung sogar übertrumpft wird. Dafür werden die „Best Practices“ der Konkurrenz erkannt und übernommen. Laut des Gabler Wirtschaftslexikons empfiehlt sich für die Benchmarking Analyse folgende Vorgehensweise:

Fünf Schritte zum wirkungsvollen Benchmarking

2. Benchmarking Analyse: So geht’s

Die Dauer eines Benchmarking-Zyklus variiert je nach Umfang des Projekts und dem damit verbunden Ressourcenbedarf. Während eine einfache Benchmarking Analyse in circa fünf Monaten abgeschlossen sein kann, benötigt eine umfassendere bis zu zwölf Monate. Der Ablauf ist jedoch immer ähnlich:

  1. Zunächst muss entschieden werden, in welchem Bereich Sie Ihr Unternehmen optimieren möchten. Es ist nicht sinnvoll, ganze Unternehmen zu vergleichen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf konkrete Fälle. Dabei kann es sich um ein bestimmtes Produkt, eine Dienstleistung, einen Prozess oder eine Technik handeln.
  2. Im zweiten Schritt wird dann ein Standardwert, eine andere Abteilung oder ein Unternehmen gewählt, mit dem Sie sich messen möchten.
Wichtig hierbei: Achten Sie darauf, dass die Vergleichbarkeit gewährleistet ist. Welche Ähnlichkeiten zu Ihrem Produkt muss der Klassenbeste aufweisen, um zum Benchmarking herangezogen werden zu können? Typischerweise werden Kriterien wie Kosten, Zeit, Qualität oder Quantität analysiert.
  1. Danach können Sie mit der Datengewinnung Je nach Verfügbarkeit werden Sekundär- oder Primärinformationen erarbeitet, zum Beispiel durch Betriebsbesichtigungen, Analyse von Quartalsberichten, Pressemitteilungen, Feldstudien oder ähnlichem.
  2. Mithilfe dieser Informationen ist es möglich, die Leistungslücken des eigenen Vergleichsobjekts zu erkennen und entsprechende Verbesserungsschritte
Die Benchmarking Analyse ist ein immer wiederkehrender Prozess, der kontinuierlich fortgeführt werden sollte. Nur so kann Ihr Unternehmen dem Wettbewerb langfristig standhalten.

3. Wo wird Benchmarking betrieben?

In der Regel kann Benchmarking in jedem Unternehmen auf vielzählige Art und Weise angewendet werden. So lassen sich unter anderem folgende Unternehmensbereiche mit den Klassenbesten vergleichen:

  • Kosten
  • Versandgeschwindigkeit
  • Operative Effizienz
  • Produktdesign
  • Kundenkommunikation

Diese Art von Informationen erhalten Sie am einfachsten aus öffentlich einsehbaren Geschäftsberichten, Feldstudien oder Pressemitteilungen. Bei partnerschaftlichem Benchmarking (zum Beispiel mit branchenfremden Unternehmen, die nicht in direkter Konkurrenz stehen) erhalten Sie diese Insights aus erster Hand: Der Partner lädt Sie vielleicht zur Betriebsbesichtigung ein und gibt Ihnen Einblicke in den Betrieb.

Aber auch innerhalb des eigenen Unternehmens bringt Benchmarking viele Vorteile mit sich: Neben einem verbesserten, abteilungsübergreifenden Verständnis für interne Prozesse wird auch das Teamgefühl verstärkt.

Hier gibt es verschiedene Herangehensweisen. Es können entweder unterschiedliche Abteilungen verglichen werden (zum Beispiel hinsichtlich der produzierten Kosten, der Fehltage oder ähnlichem) oder sogar dieselbe Abteilung zu mehreren Zeiträumen. Ein dafür häufig verwendetes Tool nennt sich „Balanced Scorecard“. In dieser Tabelle hält das Projektmanagement entsprechende Kennzahlen fest, die dann vom Controlling analysiert werden.

Benchmarking Arten intern und extern

4. Benchmarking Arten

Je nach Anwendungsfall eignen sich unterschiedliche Formen der Benchmarking-Analyse. Zwischen dem internen und externen Benchmarking haben wir bereits weiter oben unterschieden. Doch auch darüber hinaus lassen sich verschiedene Arten herausstellen:

beschäftigt sich mit den Langzeitstrategien und der generellen Vorgehensweise der erfolgreichen Konkurrenz. Beim strategischen Benchmarking werden so vor allem aufkommende Trends der Märkte, Technologien und Prozesse beobachtet, um mit dem eigenen Unternehmen rechtzeitig die richtige Richtung einschlagen zu können.

beschreibt das klassische Benchmarking, wie es in Kapitel eins bereits erläutert wurde. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf der Datensammlung, die die Grundlage für den Leistungsvergleich unterschiedlicher Abteilungen oder Unternehmen bildet.

bezieht sich auf den Vergleich von Prozessen oder Leistungen einer bestimmten Abteilung (Finance, IT, etc.) in unterschiedlichen Unternehmen.

wird mit der direkten Konkurrenz des eigenen Unternehmens betrieben. Essenziell ist dafür die Anhäufung von Informationen über die Mitbewerber. Dies kann entweder mithilfe von primären oder sekundären Informationen geschehen.

5. Benchmarking bei real.digital

Auch wir bei real.digital wollen stets noch besser performen, um unseren Kunden das bestmögliche Einkaufserlebnis bieten zu können und damit den Umsatz für unsere Händler weiter zu steigern.

Dazu verwendet zum Beispiel die real.digital-Redaktion täglich die Benchmarking-Analyse: Eine der Hauptaufgaben der Redaktion liegt in der Erstellung von Ratgebertexten. Diese bieten nicht nur potenziellen Kunden eine fundierte Informationsquelle über das von ihnen gewünschte Produkt, sondern tragen auch zu einem guten Ranking auf Suchmaschinen wie Google bei.

Benchmarking bei real.de
Mit den real Contentwelten, wie hier im Beispiel "real Kaffeewissen" wird mittels Benchmarking SEO-relevanter Content erzeugt, der dem Leser umfangreiches Wissen zu einem bestimmten Themengebiet vermittelt.

„Beim Verfassen von SEO-Texten ist Benchmarking essenziell für uns als Online-Redakteure. Es ermöglicht uns Einblicke, wie unsere Texte beschaffen sein müssen, damit Sie eine Chance haben, sich im Ranking gegen die Konkurrenz durchzusetzen.“

Henk Syring, Leitung Online-Redaktion real.digital

Mithilfe verschiedener Tools ist es uns möglich, die Klassenbesten eines bestimmten Keywords oder Kategorie zu analysieren, deren „Best Practices“ zu erkennen und dann in unsere Arbeit mit einfließen zu lassen. So arbeiten wir bei real.digital stetig daran, unsere Plattform für Kunden und Händler noch attraktiver zu machen.

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