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CGI - Virtuelle Produktfotografie

Wie funktioniert die virtuelle Produktfotografie und welche Vorteile bringt diese Technik?

Computer Generated Imagery, kurz CGI, bezeichnet den Weg der vollständig digitalisierten Erstellung von Bildern, ohne dass dabei eine Kamera zum Einsatz kommt. Es ist allseits bekannt, dass die Spezialeffekte in Hollywoodblockbustern an Computern entstehen. Bei Produktbildern im Digital Commerce hingegen zweifeln die wenigsten daran, dass es sich um reale Fotografien handelt. Dabei hat diese Technologie längst Einzug in den Produktionsalltag von Herstellern und Händlern gehalten.

Mithilfe von CGI ist es möglich, ein Produkt in verschiedenen Situationen aus allen möglichen Perspektiven und in unterschiedlichen Varianten darzustellen, ohne es mehrfach aufwendig fotografieren zu müssen. Hersteller können ihre Produkte auf diesem Wege bereits realistisch visualisieren, bevor sie überhaupt produziert wurden. Doch wie funktioniert das?

Der wesentliche Prozess der CGI-Bilderstellung

Zwar ist der Prozess der CGI-Bilderstellung vollständig digital, einzelne Schritte und Elemente ähneln jedoch dem klassischen Fotoprozess:

  • Modeling

Am Computer wird das Objekt als Mesh, ein virtuelles Gitternetz, nachempfunden. Dieser Schritt kann mit CAD-Daten, 3D-Scans und Fotoserien unterstützt werden. Ein Objekt, beispielsweise ein Sofa, wird hierbei in seine Einzelteile zerlegt: Arm- und Rückenlehnen, Sitzpolster, Kissen und Füße. Diese Einzelobjekte können im Nachhinein zu mehreren Varianten dieses einen Produkts zusammengefügt werden. Aus den Einzelteilen eines Zweisitzers wird auf diese Weise ein Dreisitzer arrangiert und das Modeling muss nicht noch einmal von vorn durchgeführt werden.

  • Material-Mapping

Bis jetzt haben die Mesh-Objekte keinerlei Farbe oder Oberflächeneigenschaften. Beim Material-Mapping werden den Objekten realistische Oberflächen hinzugefügt, sogenannte Shader. Diese Shader entstehen ebenfalls am Rechner. Bei komplexen Mustern oder Maserungen wird dieser Prozess durch klassische Fotografien unterstützt, die in die Shader eingearbeitet werden können. Für ein Objekt kommen dabei unterschiedliche Shader zum Einsatz, beispielsweise eine Holzoberfläche für die Sofafüße und braunes Leder für die Sitzbezüge.

  • Rendering

Aus Mesh und Shader wird nun ein Bild errechnet. Dieser Schritt ahmt in weiten Teilen die klassische Fotografie nach: Im virtuellen Studio der Software werden nun Lichter gesetzt und Kameras positioniert. Aus diesem Setup errechnet der Computer das fertige Bild. Der Rechenprozess kann, je nach Ausgabequalität, nur Sekunden für mehrere Bilder dauern oder viele Stunden für ein einziges Bild in Anspruch nehmen.

  • Inszenierung

Neben einzelnen Objekten können mit dem CGI-Prozess auch ganze Räumlichkeiten inszeniert werden. So ist es möglich ein ganzes Wohnzimmer zu erschaffen, in dem man das oben genannte Sofa platzieren kann, um ein emotional ansprechendes Interieur-Bild zu erstellen.

Welche Vorteile hat die CGI-Visualisierung?

Die größten Vorteile der Visualisierung mittels CGI liegen auf der Hand: Logistikkosten sowie der Aufwand für Auf- und Abbau von Produkten sowie deren Umgebungen entfallen. Entsprechend sind die Kosten für den virtuellen Fotoprozess deutlich geringer als für den klassischen. Die Darstellung von Produkten in unterschiedlichen Umgebungen lässt sich deutlich schneller umsetzen, ebenso wie die Darstellung aller Artikelvarianten. Darüber hinaus können die Daten auch für Augmented und Virtual Reality genutzt werden. Die CGI-Produktfotografie spart also nicht nur Zeit und Geld, sie ist auch vielseitig einsetzbar.

Weiterführende Informationen über CGI finden Sie auf hmmh.de.

Pierre Bautz, Content Manager, hmmhÜber den Autor

Pierre Bautz ist Content Manager bei hmmh und betreut Kunden aus unterschiedlichsten Branchen bei der Erstellung von digitalen Inhalten entlang der gesamten Customer Journey. Sein Schwerpunkt liegt darauf, hochwertigen Produkt-Content auf allen relevanten Touchpoints nutzerfreundlich und mehrwertorientiert aufzubereiten.

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