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Google Attribution

Cross-Channel und Cross-Device-Marketing-Optimierung

Sowohl beim Kauf in stationären Geschäften sowie in Onlineshops besteht die Customer Journey zumeist aus mehreren Kontaktpunkten mit unterschiedlichen Werbemitteln wie Bannern, Newslettern und Anzeigen auf Social Media Plattformen, die bei Erfolg zu einer Conversion führen. Den jeweiligen Maßnahmen und Zeitpunkten, zu denen die Bewerbung erfolgt, kann eine variable Relevanz zugeschrieben werden, die eine gezielte Verteilung des Werbebudgets vereinfacht.

Die Attribution von Werbemaßnahmen

Mit Google Attribution bietet das Unternehmen einen neuen Service an, der Werbekunden ermöglichen soll, ihre Marketing-Aktivitäten kanalübergreifend besser auswerten und anpassen zu können. Die Daten unterschiedlicher Geräte wie beispielsweise PC und Smartphone werden erhoben, zusammengeführt und entsprechend analysiert (Cross-Device). Dabei wird berücksichtigt, welchen Einfluss verschiedene Werbekanäle und -mittel (insbesondere aus dem Internet) auf den stationären Handel haben (Cross-Channel).

Große Datenmengen für perfekte Marketingstrategien

Google Attribution nutzt viele verschiedene Daten aus mehreren Quellen. Dazu werden die Dienste AdWords, Analytics und DoubleClick Search miteinander verbunden. Darüber hinaus stellen zahlreiche Nutzer ihre Bewegungsprofile zur Verfügung, die dann ebenfalls mit in die Auswertung einbezogen werden. In Amerika werden zusätzlich anhand von Rund 70 Prozent der Kreditkartenzahlungen wichtige Erkenntnisse gewonnen. Sämtliche Erhebungen geschehen anonymisiert und lassen sich lediglich aggregiert abrufen, was dem Datenschutz des einzelnen Kunden dient.

Neben einer kostenlosen Basisversion stellt Google mit Attribution 360 eine kostenpflichtige Variante bereit, die mit einem erweiterten Funktionsumfang aufwartet. Dabei können Onlineshops beispielsweise eigens erhobene Kundendaten mit in die Analyse einfließen lassen, um etwa spezielle Zielgruppen noch genauer definieren und mit Werbung erreichen zu können.

Im Zentrum des neuen Google Services stehen zudem die künstliche Intelligenz und das maschinelle Lernen. Auf diese Weise werden komplette Kaufprozesse automatisiert und kanal- sowie geräteübergreifend ausgewertet, sodass Echtzeitanalysen mit entsprechenden Reaktionen durch Bewerbung erfolgen.

Wie der stationäre Handel von Google Attribution profitiert

Neben den Vorteilen im E-Commerce bestehen auch für das Ladengeschäft Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung. So lässt sich zukünftig genau erheben, welche Werbemaßnahmen im Internet zum Kauf im Laden geführt haben. Bald wird es auch möglich sein, Conversions auf Werbevideos wie YouTube True-View-Kampagnen zurückzuführen. Darüber hinaus soll generell erschlossen werden, welches Unternehmensimage durch die unterschiedlichen Werbemaßnahmen geprägt wird.

Aussagen auf der Google Marketing Next 2017 zufolge besteht bei Kunden, die ein Geschäft betreten und zuvor online eine Interaktion (wie etwa einen Bannerklick) ausgeführt haben, eine um 25 Prozent gesteigerte Chance für einen Kaufabschluss. Darüber hinaus sind auch höhere Umsätze zu erwarten: Diese lagen bei der Stichprobe rund zehn Prozent über denen der anderen Kunden.

Attribution auf dem Vormarsch

Die Möglichkeiten solcher umfassenden Analysen wurden auch von anderen Firmen erkannt. So setzen neben Facebook auch Adobe und Mercury Media Technology auf künstliche Intelligenz und Datenauswertungen, um Werbekampagnen kontinuierlich zu optimieren.

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