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Definition und Aufgaben des Innovationsmanagements

Agiles Handeln mit der Zukunft im Blick

Zukunftsfähiges Handeln ist heute so entscheidend wie noch nie: Trends wie die zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen erfordern die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle. Genau hier setzt Innovationsmanagement an: Immer mit dem Blick auf morgen versucht es, Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Worin genau die Aufgaben des Innovationsmanagements liegen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

1. Was ist Innovationsmanagement? Eine Definition

Innovation (lat. Novus = Neuerung, Erneuerung) treibt den Wettbewerb an: Um ganz oben mitzuspielen, ist die Etablierung eines Innovationsmanagements Teil der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens. Verantwortlich ist insbesondere die Digitalisierung – immer mehr traditionelle Geschäftsmodelle entwickeln sich weiter zu digitalen Geschäftsmodellen, sodass Innovationen erforderlich werden. Idee, Planung, Umsetzung und Etablierung von Neuerungen mit dem Ziel der Wertschöpfung sind somit die betriebliche Kerntätigkeit des Innovationsmanagements. Innovative Maßnahmen werden dabei systematisch gefördert.

Innovation ist ein weit gefasster Begriff, der sich auf sämtliche Lebensbereiche beziehen lässt. Auf Unternehmensebene stehen für das Innovationsmanagement vor allem Teilbereiche wie Produktinnovation, Prozessinnovation oder Serviceinnovation im Fokus.

Das Management ist verantwortlich für den gesamten Innovationsprozess, die Vorgehensweise orientiert sich dabei an den Eigenschaften einer Innovation:

  • Unterschiedliche Innovationskategorien: Produkt-, Prozess-, Geschäftsmodell-, Organisations- und soziale/gesellschaftliche Innovationen
  • Einführung von etwas Neuem mit unternehmerischer Relevanz
  • Deckung eines bislang unerfüllten Bedarfs
  • Ziel: Wertsteigerung des Unternehmens

Der Begriff und das Aufgabenfeld des Innovationsmanagements sind keineswegs neu: Bereits im 20. Jahrhundert bezeichnetet der Ökonom Joseph Schumpeter das Ziel des Innovationsmanagements als „kreative Zerstörung“. Innovation bedeutet in dieser Ausprägung auch Ablösung, beispielsweise wenn veraltete Prozesse oder Produkte ersetzt werden.

2. Aufgaben und Aspekte des Innovationsmanagements

Das Aufgabenfeld des Innovationsmanagements ist weit gefasst und je nach Ausrichtung und Art des Unternehmens sehr unterschiedlich. In erster Linie ist es jedoch für die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle von Aufgaben verantwortlich. Ziel ist es auch durch Maßnahmen das allgemeine Entstehen von Innovationen zu fördern, also die entsprechenden Vorrausetzungen zu schaffen.

Die Aufgaben des Innovationsmanagements sind beispielsweise

  • Gestaltung eines neuen Produktes,
  • Neuorganisation von Unternehmensstrukturen,
  • Erfindung und Etablierung eines verbesserten Prozesses und/oder
  • Schaffung neuer Dienstleistungen.

Somit entwickelt das Innovationsmanagement nicht nur eine neue Idee, sondern setzt diese auch um und bewertet sie. Innovationsmanagement ist aufgrund seiner Zielsetzung organisch in Unternehmensstrukturen integriert und in allen Abteilungen eingesetzt, die diese Zielsetzung verfolgen.

Allgemeine Aufgaben des Innovationsmanagements

Innovation ist Treiber für das Wachstum von morgen. Doch die Aufgaben des Innovationsmanagements liegen nicht nur in der Entwicklung von Ideen oder Konzepten und dem Management von Innovationsprojekten: Ziel ist es auch, eine Innovationskultur im Unternehmen zu entwickeln. Nicht mehr der reine Prozess steht im Fokus, sondern ein ganzheitliches, abteilungsübergreifendes Verständnis ist wichtig. Mehr Freiheit bei der Gestaltung der Arbeit und der entwickelten Lösungen sind sehr wichtig, um mehr und bessere Ideen zu generieren, Prozesse zu optimieren und Mitarbeiter zu motivieren.

Nebenbegriff: Technologiemanagement

Im Zusammenhang mit Innovation ist auch häufig vom Technologiemanagement die Rede. Allerdings muss dieser Begriff von dem des Innovationsmanagements abgegrenzt werden: Das Technologiemanagement fokussiert sich in erster Linie auf die Weiterentwicklung technischer Ressourcen, während Innovationsmanagement sich auf die Schaffung von etwas Neuem konzentriert, welches sich oftmals aber nicht ausschließlich auf einen technologischen Aspekt bezieht. Überschneidungen und Berührungspunkte sind jedoch häufig.

3. Von der Idee bis zum Launch

In den letzten Jahren haben sich viele Methoden etabliert, um Innovationen zu entwickeln. Starre Prozesse gehören dabei der Vergangenheit an, im Trend liegen agile Methoden wie Crowdsourcing (Auslagerung von Projekten an Internetnutzer), Co-Creation (gemeinsamer Schöpfungsprozess, interaktive Produktgestaltung) und Open Innovation (Öffnung des Innovationsprozesses nach außen).

Auch hinsichtlich der Durchführung und der Messbarkeit kommen unterschiedliche Instrumente zum Einsatz, wie beispielsweise:

  • Portfolio-Analyse
  • Stärken-/Schwächen-Analyse
  • Technologieprognosen

Doch wie genau geht der Prozess einer Innovation – also von der Idee bis zur Realisierung – vonstatten? Eine von verschiedenen Möglichkeiten, den Innovationsprozess zu strukturieren, bietet das 2002 von Robert G. Cooper vorgestellte Stage-Gate-Modell. Hierbei wird der Innovationsprozess in einzelne Abschnitte unterteilt, die sogenannten Stages. Auf dem Weg zur nächsten Stage muss die Innovation sogenannte Gates durchlaufen: Bevor die Aufgaben der nächsten Stage durchgeführt werden, wird anhand der Tore die Entscheidung getroffen, ob das Projekt weiterverfolgt oder abgebrochen wird. Für die Entscheidung werden vorher definierte Kriterien und festgelegte Resultate herangezogen.

Nach dem Stage-Gate-Modell ist der Innovationsprozess wie folgt gegliedert:

Initial: Ideen-Generierung

  • Gate 1: Screening der Ideen und Selektion nach vorher festgelegten Kriterien

Stage 1 (Scoping): Definition des sich aus der Idee ergebenden Projektrahmens, beispielsweise durch eine grobe Schätzung der anfallende Aufwände, erwartete Ergebnisse, Hindernisse, Chancen, Interesse von Stakeholdern, um eine weitere Eingrenzung potenzieller Projekte zu ermöglichen.

  • Gate 2: Rechtfertigt die Idee weitere Analysen?

Stage 2 (Business Case): Detaillierte Analyse des Marktes und technischer Umsetzbarkeit: Definition des Produktes und eines Projektplanes

  • Gate 3: Ist der Business Case solide und entspricht er den Selektionskriterien?

Stage 3 (Entwicklung): Detailliertes Produktdesign und -entwicklung, Entwicklung von Plänen für einen Lauch

  • Gate 4: Sollte das Produkt extern getestet werden?

Stage 4 (Test und Validierung): Testen des Produktes und Entwicklung des Marketingkonzepts

  • Gate 5: Ist das Produkt bereit für einen Launch?

Stage 5 (Launch): Volles Rollout, Einführung

Das Stage-Gate-Modell skizziert den groben Ablauf eines Innovationsprozesses.

Das Stage-Gate-Modell soll als Vorlage dienen und muss an die Bedürfnisse des Unternehmens und des Produktes angepasst werden. Innovatoren bemängeln auch die starke Linearität des Modells. Deshalb sollten bei der Anwendung auf genug Raum für Experimente geachtet und gegebenenfalls andere Modelle, wie beispielsweise das Design Thinking, hinzugezogen werden.

4. Innovationskultur bei real.de

Auch bei real.de leitet das Streben nach innovativen Impulsen unser Handeln und wir arbeiten fortlaufend an Ideen, wie wir unseren Marktplatz noch besser und einfacher machen können – nicht nur für unsere Kunden, sondern natürlich auch für unsere Händler.

Bei real.de angemeldete Verkäufer profitieren nicht nur von unseren 21 Millionen Seitenbesuchern im Monat, sondern auch von den hohen technischen Know-how und unserer langjährigen Erfahrung im Innovationsmanagement: Von der Idee bis zum fertigen Produkt kann viel Zeit vergehen, ganz abgesehen von technischen und logistischen Ressourcen, die dafür aufgewendet werden müssen. Das kann nicht jeder Händler leisten: Wer sich einem fortschrittlichen Marktplatz wie real.de anbindet, zieht auch automatischen Nutzen aus unseren technischen Neuerungen. Unsere Teams arbeiten regelmäßig mit A/B-Tests und stellen damit Funktionen sowie Usability immer wieder auf den Prüfstand. Dabei kommt das A/B-Testing in nahezu allen Bereichen unseres Online-Shops zum Einsatz, wie beispielsweise beim E-Mail-Marketing, dem Aufbau der Startseite oder der Gestaltung von Bannerwerbung. A/B-Tests haben dabei den Vorteil, dass sie uns schnell aussagekräftige Ergebnisse liefern, sodass das real.de Innovationsmanagement schnell und agil potenziell erfolgreiche Ideen umsetzen kann – davon profitieren nicht nur unsere Kunden, sondern auch unsere Händler.

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