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Neues Jahr, neues Glück: Die E-Commerce Trends 2019

2018 war ein Jahr voller Umbrüche im E-Commerce und auch 2019 stellt sich die Frage danach, wie Sie als Händler Ihr Unternehmen sowohl online als auch stationär richtig aufstellen und bei welchen digitalen Entwicklungen Sie genauer hinsehen sollten. Voice, Messenger, KI, Social Commerce, aber auch Multi-Channel und Co. – das sind alles große Schlagworte der Gegenwart. Aber wie genau können Sie mithilfe dieser Möglichkeiten die Zufriedenheit Ihrer Kunden erhöhen und für ein besseres Einkaufserlebnis sorgen? Die für diese Ziele aus unserer Sicht wichtigsten Entwicklungen, die das Jahr 2019 und damit vielleicht sogar Ihren Handel prägen werden, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Der E-Commerce in Zahlen

Der Online-Handel wächst unaufhaltsam weiter. Das bestätigten auch die Zahlen der größten E-Commerce-Verbraucherstudie Deutschlands des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (bevh): Im Jahr 2018 wurde demnach jeder achte Euro im Einzelhandel beim Online-Shopping ausgegeben. Damit hat sich der Brutto-Umsatz in der Branche im vergangenen Jahr um 11,4 Prozent erhöht: Er beträgt nun 65,10 Milliarden Euro. Auch für dieses Jahr erwartet der bevh einen zweistelligen Zuwachs und prognostiziert eine Steigerung von 10,5 Prozent, was den Brutto-Umsatz auf 71,94 Milliarden Euro erhöhen würde. Aufgrund dieser rasanten Entwicklung wird es also zunehmend wichtiger, sich mit den Trends und Entwicklungen des digitalen Zeitalters auseinanderzusetzen.

Diese E-Commerce Trends sollten Sie in diesem Jahr nicht verpassen!

Die Digitalisierung ist nicht mehr nur Privileg großer Unternehmen mit beachtlichen Budgets. Damit sind sowohl Online- als auch Offline-Händler jeder Größe mehr denn je gefragt, die Werkzeuge, die Ihnen die digitale Moderne zur Verfügung stellt, zu ergreifen und zu nutzen.

  1. Stationärer Handel 2.0

Die Zukunft des stationären Handels liegt in der Digitalisierung. Viele Händler haben ihr Unternehmen bereits entsprechend aufgestellt und sich der Verknüpfung ihrer Online- und Offline-Kanäle gewidmet. Nun heißt es, bei der schnellen Entwicklung des E-Commerce nicht mehr nur zuzusehen, sondern auf den Zug aufzuspringen. Das gelingt mithilfe von Maßnahmen wie einer klassischen Multi-Channel-Strategie, beispielsweise durch die Ausweitung der Vertriebskanäle auf Online-Marktplätze oder Service-Angebote wie Click & Collect, Mobile Payment, smarte Umkleidekabinen und Augmented Reality-Anwendungen.

Lesen Sie in unserem Interview mit Ralf Gladis, dem Payment-Experten, mehr über die biometrische Authentifizierung im Handel.
  1. Innovative Warenpräsentation im Onlineshop

Zu einem zufriedenstellenden Einkaufserlebnis gehören auch möglichst detailgetreue Bilder Ihrer Produkte. Diese müssen so gut wie möglich die Tatsache ausgleichen, dass Online-Käufern die Gelegenheit fehlt, Produkte vor einem Kauf zu berühren oder anzuprobieren. Damit auch letzte Zweifel bei der Kaufentscheidung ausgeräumt werden können, sollten Sie Ihren Kunden bei der Warenpräsentation im Onlineshop hochqualitative Fotos, am besten mit einer Zoomfunktion, oder Videos (Demo-Video, 360 Grad Video) zur Verfügung stellen. Das kann zudem Ihre Retourenquote verringern, da der Kunde einen Artikel erhält, der nicht von der Darstellung im Onlineshop abweicht und seinen Erwartungen entspricht.

Produktfotos Beispiel
Dieses Angebot bietet den Kunden zahlreiche Bilder des Produktes (mit und ohne Umverpackung) aus unterschiedlichen Blickwinkeln in hoher Qualität.
  1. Zielgruppengenaue Ansprache dank künstlicher Intelligenz

Eine gezielte Kundenansprache gehört ebenso zur Customer Journey wie personalisierte und smarte Inhalte. So lassen sich durch künstliche Intelligenz Tools zur Datenerfassung und Datenanalyse einsetzen. Mithilfe dieser Daten können wiederum Algorithmen geschaffen werden, die beispielsweise für individuelle Inhalte, Landing Pages, Produktempfehlungen und Werbeanzeigen sorgen. Aber auch für den Offline-Handel sind diese Entwicklungen interessant, denn wie bereits erwähnt, lassen sich mithilfe künstlicher Intelligenz beispielsweise auch bei smarten Spiegeln oder Umkleidekabinen individuelle Produktempfehlungen, Möglichkeiten zur Nachbestellung von Artikeln sowie viele andere Services realisieren.

  1. Kommunikations- und Marketingkanal Messenger

Mehr denn je sollten Händler die verschiedenen Nachrichtendienste wie WhatsApp, Telegram, Facebook-Messenger und Co. als weiteren Kommunikationskanal sowie als Kundenbindungsmöglichkeit ansehen. Dank der bereits angesprochenen künstlichen Intelligenz können hier sogar Chat-Bots eingesetzt werden, die einen 24/7 Kundendienst ermöglichen und damit den ersten Kundenkontakt erledigen können. Aber Messenger bieten nicht nur die Chance zur Echtzeit-Kommunikation, sondern können auch als Marketingkanal eingesetzt werden. Hier sollten Sie stets auf die Datenschutz-Konformität achten (Stichwort DSGVO), denn werden über diesen Kanal werbliche Maßnahmen getroffen, muss dies auch deutlich kommuniziert und das Einverständnis der Nutzer eingeholt  werden.

Facebook Messenger Bot Beispiel
Der Facebook-Messenger ist für viele Kunden eine gute Anlaufstelle für einen ersten Kontakt mit dem Unternehmen.
Lesen Sie hier mehr zum Thema Messenger-Marketing in unserer zweiteiligen Beitrags-Reihe.
  1. Digitale Sprachassistenten zur Kundenbindung

Sprachsteuerung und Sprachsuche sind nicht zuletzt seit der Etablierung von Alexa, Google Home, Siri und Co. fester Bestandteil im Alltag vieler Menschen und gehören damit auch auf den strategischen Plan vieler Händler. Sie werden sich künftig damit beschäftigen müssen, wie sich sowohl werbliche als auch informative Inhalte in die Voice-Welt integrieren lassen. Damit wird diese Technologie zu einem nicht zu unterschätzenden Kundenbindungsinstrument.

Alexa real Sprachbefehl
Voice Commerce wird immer beliebter.

Den Kunden rundum zufriedenstellen

Mit den genannten Technologien lässt sich eine rundum gelungene Customer Journey für Ihre Kunden gestalten, denn egal ob online oder offline: Kunden erwarten ein innovatives und insbesondere kanalübergreifendes Einkaufserlebnis, welches so unkompliziert und schnell wie möglich ihre Bedürfnisse stillen soll. Dazu lassen sich natürlich auch Tools aus dem weiten Feld der Social Media nutzen. Beispielhaft zu erwähnen sind hier nur einige Entwicklungen wie spezieller Videocontent für Story-Formate auf sozialen Plattformen oder Social Commerce wie Instagram Shopping.

Customer Centricity hat also, wie die letzten Jahre auch, im Jahr 2019 höchste Priorität – einzig die Werkzeuge zur Erreichung dieses Ziels sind zahlreicher und innovativer geworden.

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