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Digital Buzzwords unter der Lupe

Jeder, der sich auf die verschlungenen Pfade des Online Marketings vorgewagt hat, weiß, dass dieser Weg ohne ein entsprechendes Wörterbuch nur schwer zu meistern ist. Hier finden Sie zehn wichtige Buzzwords – kurz und knapp erklärt, aber dennoch ohne Mut zur Lücke:

Hier fokussiert sich das Marketingkonzept nicht auf das Produkt, sondern auf den Kunden. Dabei wird das altbekannte Prinzip der Kundenorientierung durch die Möglichkeiten der Digitalisierung auf eine neue Ebene gehoben: Dem Kunden wird ein einzigartiges Einkaufserlebnis auf allen Kanälen (Omni-Channeling) geboten, sei es über verkaufsfördernde Maßnahmen im stationären Handel oder online durch Inbound Marketing. Darüber hinaus soll ihm auch nach dem Kauf Interesse entgegengebracht werden, um eine langfristige Kundenbindung und positive Mundpropaganda zu erwirken. Ausgezeichneter Service und Kulanz bei Reparaturen legt den Grundstein für eine positive Wahrnehmung, die durch Umfragen und Gewinnspiele verstärkt wird, sofern diese auf bisherige Kaufinteressen zugeschnitten sind.

Diese Marketing-Strategie kehrt die übliche Herangehensweise bei der Leadgenerierung um: Nicht das Unternehmen spricht den potenziellen Kunden an, sondern dieser sucht online nach Informationen oder Produkten und findet dabei hochwertige (!) Inhalte des Werbenden. Daher ist Inbound Marketing auf die Suchmaschinenoptimierung angewiesen und profitiert von gut gepflegten Blogs und Social-Media-Kanälen.

Ein Lead bezeichnet einen Datensatz, der freiwillig von einem Interessenten eines Produkts beziehungsweise einer Dienstleistung zur Verfügung gestellt wurde.

 

Diese Freiwilligkeit wird durch Verfahren wie das Double Opt-in sichergestellt: Dabei handelt es sich um ein Vorgehen des Permission Marketings, mit dem der Interessent sein Einverständnis bei der Leadgenerierung erklärt. Beispielsweise schickt das Unternehmen ihm nach seiner Anmeldung zu einem Newsletter eine E-Mail mit der Bitte um Bestätigung der E-Mail-Adresse. Das schützt nicht nur den Interessenten, sondern erhöht auch den Wert des Datensatzes.

 

Denn das Ziel der Leadgenerierung beinhaltet oft eine qualitative Komponente: in diesen Fällen sollen nur qualifizierte Interessenten gewonnen werden, bei denen eine hohe Chance besteht, dass sie zum Abonnent oder gegebenenfalls Neukunden werden. Je mehr Daten erfasst werden, desto zielgerichteter fällt die Leadgenerierung aus.

Darunter versteht man im Online Marketing die Identifizierung relevanter Berührungspunkte zwischen einem Produkt und seinem Käufer oder einer Person und einer von ihr getätigten Conversion. So lässt sich nachvollziehen, welche Maßnahmen zum Kauf beziehungsweise zur Registrierung oder einer ähnlichen Interaktion animierten. Verschiedene Modelle wie Single Source Attribution, Fractional Attribution und Algorithmic Attribution machen entweder einen oder mehrere Berührungspunkte als Einfluss aus.

IOT Marketing folgt der Idealvorstellung, Werbung zu kreieren, die in höchstem Maße personalisiert ist und deswegen eine hohe Erfolgsquote garantiert. Smarte Geräte sind in der Lage, ausgiebige Daten über das Kauf- und Nutzungsverhalten zu sammeln. Infolgedessen kann Werbung besonders individualisiert und entsprechend platziert werden. Dank der sofortigen, vermittlungsfreien Interaktion zwischen Gerät und Gerät beziehungsweise Gerät und Person ist überdies eine schnelle Anpassung oder Reaktion von Seiten des Unternehmens möglich.

Diese Kennzahl beziffert generell die Wirksamkeit unternehmerischer Aktivitäten: Sie gibt die Differenz zwischen dem eingesetzten Kapital und dem Gewinn eines Unternehmens an. Dadurch zeigt sich, welche Investitionen lohnend waren und auf welche zukünftig verzichtet werden kann.

Darunter fallen sämtliche Maßnahmen des Online Marketings, die auf automatisierten Regeln und Algorithmen basieren. Um das zu ermöglichen, ist eine Big Data Infrastruktur nötig:

 

Marketing Automation Systeme führen durch eine Software mit Webtracking automatisierte Marketingprozesse aus, die vom Marketer vorgegeben werden. Sie bestehen in der Regel aus einer Datenbank, vor der Web-Controlling und Kommunikationskanäle in verschiedene Workflows eingearbeitet werden. Dank der Synchronisation mit CRM-Systemen (Customer-Relationship-Management) können sämtliche Marketingaktivitäten eines Unternehmens mit den vorhandenen Kunden- und Transaktionsdaten abgeglichen werden.

 

Programmatic Marketing geht noch einen Schritt weiter als die Marketing Automation: Entscheidungen werden nicht mehr durch den Marketer, sondern vom Programm getroffen.

Auf solchen Datenbanken werden Nutzerdaten anhand einer jeweils einzigartigen Cookie-ID gesammelt und verwaltet. Durch die Möglichkeit der Wiedererkennung werden die Daten ständig aktualisiert und erweitert, sodass passende personalisierte Werbung angezeigt werden kann.

Echtzeit Marketing ist mehr als nur die prompte Reaktion auf Ereignisse – obwohl diese nicht vorhergesehen werden können, erfordert das Konzept Vorüberlegungen und Planung. Damit das Tempo stimmt, sollten etwaige Verantwortlichkeiten vorab geklärt werden: Mitarbeiter müssen bevollmächtigt und befähigt sein, mutige Entscheidungen zu treffen, die Ausdruck einer einheitlichen Unternehmensstimme sind.

Hierbei machen sich Unternehmen den Einfluss bestimmter Meinungsmacher zunutze: Das können Blogger, YouTuber oder Social Media Nutzer mit zahlreichen Followern, aber auch Experten, Journalisten und Politiker sein. Durch ihr positives Feedback tragen sie zum Erfolg eines Produkts, einer Marke beziehungsweise des Unternehmens bei, denn ihnen wird von potenziellen Kunden ein höheres Vertrauen entgegengebracht als beispielsweise Werbekampagnen.

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