Newsletter Anmeldung:
Newsletter Anmeldung:

Marktplatzentwicklungen von real.de sowie aktuelle Trends und Services rund um die E-Commerce Branche - abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie auf dem Laufenden.


E-Commerce Trends 2020:

Das beschäftigt Online-Händler in diesem Jahr!

Von Künstlicher Intelligenz im Webshop über Conversational Commerce bis hin zum Shopsystem in der Cloud (zum Beispiel mit Shopify): Online-Händler stehen im Jahr 2020 vor vielen Herausforderungen. Viele davon bieten große Differenzierungspotenziale, neue Absatzchancen und werden die Branche nachhaltig verändern. Wir entdecken mit Ihnen zusammen die wichtigsten E-Commerce Trends 2020!

Online-Handel: So kundenorientiert, wandlungsfähig und experimentierfreudig wie kaum eine andere Branche

Noch immer verzeichnet der Online-Handel zweistellige Wachstumsraten und ist somit einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweige in Deutschland. Zu diesem – zugegebenermaßen nicht gerade überraschenden – Schluss kommt eine Studie des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V., der die Entwicklung des Online-Handels im vergangenen Jahr 2019 analysiert hat.

 

Dass der Verkauf von Produkten im Netz weiterhin exorbitant steigt, liegt nicht nur daran, dass unsere Gesellschaft immer digitaler wird. Die E-Commerce Branche gilt als Innovationstreiber und setzt Handels-Trends schnell und effizient um. Davon profitieren meist die Käufer, denn ihnen wird das Shopping-Erlebnis, die sogenannte “User Experience”, erleichtert – oder es werden gleich ganz neue Verkaufskanäle eröffnet, die sich in den Alltag der User perfekt einfügen. Bestes Beispiel: Sprachbasiertes Shopping über Voice-Assistants wie Alexa oder Google.

Darüber hinaus gilt der Online-Handel als besonders anpassungsfähig. Webshop-Betreiber setzen nicht mehr ausschließlich auf den eigenen Shop, sondern orientieren sich daran, wo die Zielgruppe bevorzugt einkauft. Das ist zunehmend auf den größten internationalen Shopping-Portalen wie Amazon oder eBay der Fall. Aber auch nationale Anbieter wie der real.de Marktplatz bieten ein breit gefächertes Produktangebot. Einer der E-commerce Trends 2020 lautet daher: Multichannel-Vertrieb. Weiter unten geben wir einen hilfreichen Tipp, wie Sie als Online-Händler mithilfe des magnalister Plugins mit wenigen Klicks aus dem eigenen Webshop heraus auf den beliebtesten Online-Marktplätzen verkaufen.

Das sind die wichtigsten E-Commerce Trends für das Jahr 2020

Nachfolgend haben wir die bedeutendsten E-Commerce Trends für das noch junge Jahr 2020 für Sie zusammengestellt:

  1. Prozessoptimierung sowie neue Erkenntnisse zum Kaufverhalten durch Künstliche Intelligenz
    Auch 2020 ist das Thema “Künstliche Intelligenz” in aller Munde. Und gerade in der E-Commerce Branche zeigt sich das Potenzial von Machine Learning und Co. bereits in praktischen Anwendungsfällen.

    Denn Webshops, die ihre Besucher genau analysieren und mithilfe von KI-Algorithmen auswerten lassen, können das Produktangebot flexibel an das Verhalten ihrer User anpassen. Darüber hinaus lassen sich mit Künstlicher Intelligenz auch Prozesse optimieren, zum Beispiel das Erstellen von Produktbeschreibungen im Webshop. Programme wie AX Semantics erstellen bereits fehlerfreie Produkttexte mithilfe von Deep Learning – auch in deutscher Sprache.

  2. Voice-based E-Commerce
    Was vor drei Jahren noch ein reines Buzz-Word war, wird 2020 endgültig zur Realität. Mit der rapiden Zunahme von Sprachassistenten in unserem Alltag ist auch ein ganz neuer Vertriebsweg für Online-Händler entstanden: Der Einkauf per Sprachbefehl. Amazon ist hier Vorreiter: Wer ein Alexa-fähiges Gerät im Haushalt und die Shopping-Funktion aktiviert hat, kann seinem Echo jetzt schon aus der Küche zurufen, dass das Spülmittel ausgegangen ist. Und 24 Stunden später ist das Problem dank Prime-Lieferung behoben.

    Wie Sie als Händler mit eigenem Webshop von diesem Trend direkt profitieren können? Zum Beispiel, indem Sie sich einen Alexa Skill für ihren Shop programmieren lassen. Damit können Kunden Produkte aus Ihrem Webshop genauso bequem bestellen wie bei Amazon und Co. Wer interessiert ist, sollte bei der Suchmaschine seines Vertrauens nach “Shopify Alexa Skill” und ähnlichen Begriffen suchen, um eine Auswahl an Skill-Anbietern zu erhalten.

  3. Apropos Shopify: Cloud Webshops sind DER E-Commerce Trend 2020
    Der in Koblenz aufgewachsene Shopify Gründer Tobias Lütke hat keinen Grund zur Sorge: Sein in der Cloud gehostetes Shopsystem Shopify überholt derzeit alle etablierten Shopsysteme und wird voraussichtlich schon Ende 2020 auch in Deutschland das beliebteste Shopsystem sein.

    Viele Aspekte sprechen für den Cloud E-Commerce Trend: Online-Händler müssen ihren Webshop nicht mehr selbst installieren und auf eigenen Server hosten. Sicherheits- und System-Updates werden automatisch eingespielt und Performance ist immer da, wenn man sie gerade braucht. Zum Beispiel während des erhöhten Besucheraufkommens in der Weihnachtszeit oder wenn Werbekampagnen in sozialen Medien durchgeführt werden.

    Diese Vorteile haben inzwischen auch die meisten anderen Shopsystem-Anbieter erkannt und bieten selbst Cloud Commerce Lösungen an. Shopware 6 wird beispielsweise als Cloud-gehostete Variante angeboten, ebenso Gambio (“Gambio Cloud”) oder Magento (“Magento Commerce”).

  4. Conversational Commerce: Produktberatung und Kunden-Support per Chatbot
    Befürworter des stationären Handels argumentieren häufig damit, dass eine individuelle Produktberatung nur im persönlichen Austausch vor Ort möglich sei. Ganz Unrecht haben sie dabei nicht. Denn Kunden kaufen gerne (erneut) dort, wo sie gut beraten werden oder schnell Antworten auf Probleme mit dem gekauften Produkt erhalten.

    Genau hier stoßen vor allem kleine und mittelgroße Online-Händler noch an ihre Grenzen. Sie können nicht das Personal aufbringen, um jede Kundenanfrage zufriedenstellend zu beantworten und Kunden erwarten beim Onlineshopping wesentlich kürzere Reaktionszeiten als im stationären Handel. Daher setzen immer mehr Webshop-Betreiber Tools aus dem Bereich “Conversational Commerce” ein.

    Eine Lösung können selbstlernende Chatbots sein. Mithilfe künstlicher Intelligenz helfen sie dabei, Kundenfragen effizient und fehlerfrei zu beantworten. Dabei greifen sie auf eine Vielzahl von Daten zurück, z.B. bestehende FAQs oder Support-Tickets und lernen mit jeder Kunden-Konversation hinzu. Auch Webshop-Besucher haben die Möglichkeit, die Qualität des Chatbots zu bewerten und damit zur Verbesserung des Tools beizutragen.

    Kostenlose Online-Chat-Systeme wie die des bekannten Anbieters Tawk.to können im Bereich der Künstlichen Intelligenz jedoch nicht mithalten. Hier kann man zwar Antworten auch automatisieren, aber lediglich nach einem vordefinierten Schema, z.B.: Wenn User Frage A stellt, antwortet der Chatbot mit Antwort A.

    Wesentlich fortschrittlicher ist hingegen die Conversational Commerce Plattform des deutschen Anbieters Cognigy mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen bietet selbstlernende Chatbots, allerdings aktuell eher für größere Kunden und mit individueller Preisgestaltung.

  5. Verschmelzung von On- und Offline-Handel (u.a. durch digitale Zahlungsabwicklung)
    Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verzahnung des stationären Handels mit dem E-Commerce sind die Fortschritte im Bereich Payment. Kontaktloses Bezahlen, zum Beispiel mit dem Smartphone, über Schnittstellen wie Apple oder Google Pay, gehören ganz klar zu den E-Commerce Trends 2020.

    Verschmelzung Online- und Offline-Handel

    Für Shopbetreiber bietet dieser Trend neue Chancen und lässt den einen oder anderen neu über die Eröffnung eines Ladengeschäfts nachdenken. Denn: Durch die Vereinfachung der Kaufabwicklung kann ein Händler sowohl seinen Onlineshop als auch seinen stationären Handel über ein- und dieselbe E-Commerce Software betreiben. Die getrennte Anschaffung kostspieliger Kassen- oder ERP-Systeme für beide Bereiche fällt in vielen Fällen komplett weg.

    Konkrete Beispiele dafür: Der Shopsystem-Anbieter Shopware bietet mit “Pickware” eine Plattform, die gleichzeitig Warenwirtschaft für On- und Offline-Geschäft ist und einfach zu bedienende Hardware wie iPad Terminals oder Barcodescanner anbietet. Ein ganz ähnliches Angebot findet man bei Shopify – dort heißt der Service “Shopify POS”. Der Service vereinheitlicht die Backoffice-Verwaltung on- und offline, bietet eine Warenwirtschaft auf dem Tablet an und macht aus Smartphones Payment-Terminals.

  6. Neue Kunden auf Amazon, eBay, real.de und Co. gewinnen
    Als Online-Händler sollten Sie sich im Jahr 2020 eine entscheidende Frage stellen: Wie kann ich meine Produkte am schnellsten und kostengünstigsten an meine Zielgruppe bringen? Wer beispielsweise die beiden international bedeutendsten Online-Marktplätze Amazon und eBay sowie den deutschen real.de Marktplatz an seinen Webshop anbindet, kann schnell seine Produkte Millionen neuer Kunden anbieten. Mit den richtigen Tools gelingt das sogar mit geringstem Budget-Einsatz.

    Neue Kunden gewinnen

    Eine seit Jahren bewährte Lösung kommt von magnalister. Das Marktplatz-Plugin gibt es für alle großen Shopsysteme und lässt sich innerhalb weniger Minuten so konfigurieren, dass dem Verkauf auf Amazon, eBay, real.de und vielen weiteren Marktplätzen nichts mehr im Wege steht.

    Neben dem Produkt-Upload bietet das Tool Kernfunktionen an, die viele Prozesse für den Webshop-Betreiber automatisieren: Per Preisabgleich können Preise aus dem Webshop vollautomatisiert oder individuell pro angebundenem Marktplatz übermittelt werden. Für einen reibungsfreien Abgleich der Lagerbestände sorgt die Lager-Synchro, Marktplatz-Bestellungen werden automatisch per Bestellimport in das Shopsystem übertragen, Bestellstatus-Änderungen wie “versendet” oder “storniert” sowie die Versanddienstleister und Tracking-ID an den Marktplatz zurückgegeben und mithilfe des Attributs-Matchings lassen sich Produkt-Varianten und -merkmale mit den Marktplatz-Attributen matchen.

Fazit: Wer sich frühzeitig mit den E-Commerce Trends 2020 auseinandersetzt, ist langfristig erfolgreicher

So unterschiedlich die Einsatz- und Wirkungsbereiche der oben genannten E-Commerce Trends für das Jahr 2020 sein mögen – eines haben sie alle gemeinsam: Sie bieten riesige Absatzchancen für mutige Online-Händler.

 

Denn egal, ob Sie das Shopping-Erlebnis für Ihre Kunden verbessern, die Prozesse in Ihrem Webshop effizienter gestalten oder sich neue Vertriebswege mithilfe innovativer Technologie erschließen: Wer sich frühzeitig mit diesen Bereichen vertraut macht und experimentierfreudig ist, der kann bereits jetzt die Weichen für kräftige Umsatzsteigerungen in den nächsten zwei bis drei Jahren stellen.

Über den Autor:Florian Müller magnalister

Florian Müller ist für das Content-Marketing bei Deutschlands führendem Marktplatz-Plugin magnalister verantwortlich. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt in den Bereichen E-commerce, Online-Marketing sowie disruptive Technologien. Er betreibt darüber hinaus die Digital-Agentur Content Guys.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.