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Erfolgreiches Emoji-Marketing

Effekte von Emojis im B2B- und B2C-Bereich

Der Einsatz von Emojis in E-Mails und deren Betreffzeilen kann gezielt Aufmerksamkeit erwecken und Emotionen übermitteln. Allerdings ist vor einem übermäßigen Gebrauch der Bilder abzuraten.

Was sind Emojis und welchen Zweck erfüllen sie?

 

Emojis (Japanisch e = Bild und moji = Schriftzeichen) sind kleine Bilder, die ähnlich wie Smileys Gesichter, aber auch Lebensmittel, Gegenstände, Gebäude sowie Piktogramme abbilden. Sie wurden 1999 von dem Japaner Shigetaka Kurita erfunden und dienen beispielsweise der Darstellung von Emotionen in Textnachrichten jeglicher Art. Mittlerweile hat sich ihre Anzahl von ursprünglich 176 auf rund 3.000 Bilder vervielfacht und sie sind im UTF-8-Code hinterlegt. Damit sind sie in zahlreichen Systemen und Programmen nutzbar, wobei sich die Darstellung jedes einzelnen Emojis teilweise stark unterscheiden kann.

Die Verwendung von Emojis bei der Kundenansprache

Steigerung der Öffnungsraten durch den Gebrauch von Emojis

 

Im B2C-Marketing sind Emojis seit ihrem Boom um das Jahr 2010 ein beliebtes Mittel, um Emotionen beim Kunden zu wecken. Dies gilt sowohl für ihre Verwendung im Bereich Social Media als auch im E-Mail-Marketing. Der Einsatz kann dabei:

  • Aufmerksamkeit erregen (Beispiel: E-Mail-Betreff)
  • Interesse am Thema wecken
  • Nachrichteninhalte auf einen Blick verdeutlichen
  • Helfen, sich und das eigene Unternehmen von der Konkurrenz abzuheben
  • Vertrauen schaffen und freundschaftliches Verhältnis suggerieren

 

Gezielt und sinnvoll eingesetzt, können Emojis einen positiven Effekt auf Werbemaßnahmen haben. So ergab beispielsweise eine Studie von Leanplum, dass der Gebrauch von Emojis die Öffnungsraten von Mails und Push-Nachrichten enorm steigern kann: Bei E-Mails mit Emojis im Betreff stieg die Öffnungsrate um 66 Prozent an, entsprechende Push-Notifications verzeichneten sogar eine Steigerung um 254 Prozent.

Emojis im B2B-Bereich: Bedenken und Tipps

 

Anders als gegenüber Endkunden, wird zwischen Businesspartnern in der Regel auf Emojis verzichtet. Im B2B-Bereich werden häufig negative Attribute mit den Bildern verknüpft:

  • Fehlende Formalität und Ernsthaftigkeit
  • Unprofessionell

 

Generell kann der Gebrauch von Smileys und Co. deplatziert sein. Dabei kommt es aber auf den gegebenen Rahmen an. So ist beispielsweise die Branche ein entscheidender Faktor: Im Gesundheits- sowie Bankenwesen ist eine objektive Ausdrucksweise und Faktendarstellung meist eher angebracht. Zudem sollte auch anhand der spezifischen Nachricht abgewogen werden: Inhalte zu Verträgen, negative Mitteilungen wie Mahnbescheide sowie andere ernste Themen sind kaum geeignet, um durch Emojis bereichert zu werden. Reiseunternehmen können hingegen „riskieren“ ein Flugzeug- oder Schiff-Icon in Reservierungsbestätigungen einzuflechten. Hier sind beim Gegenüber bereits positive Emotionen wie die Vorfreude auf den bestehenden Ausflug zu erwarten.

 

Daher ist es ratsam, die folgenden Punkte zu berücksichtigen, bevor ein E-Mail-Betreff ein Emoji erhält:

  • Um welche Art der Nachricht handelt es sich? Negative Mitteilungen sind dabei ungeeignet.
  • Ist das gewählte Emoji geeignet? Nur wenn das Bild 100-prozentig zum Inhalt passt, sollte es eingebunden werden. Hierbei ist auch auf die Darstellung zu achten: Testen Sie verschiedene Clients, um sicherzustellen, dass das Emoji angezeigt und wie gewünscht abgebildet wird.
  • Wie ist die Empfängergruppe aufgestellt? Junge Personenkreise werden Emojis tendenziell positiver aufnehmen als ältere Menschen, die mit ihnen weniger Berührung im Alltag haben.
  • Wie performen E-Mails mit Emojis? Hierbei heißt es vor allem eins: testen. Mit gezielten A/B-Tests können Sie nicht nur herausfinden, ob Betreffzeilen mit Emojis Ihre Performance verbessern, sondern auch, welche(s) Emoji(s) den besten Effekt hat beziehungsweise haben.
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