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Marktplatz-Optimierung: Wissen, was Kunden suchen

Marktplätze gehören zum deutschen und europäischen E-Commerce seit Jahren dazu. Angefangen mit den großen Marktplätzen wie eBay, Amazon und real.de bis hin zu kleinen spezialisierten, wie Kleiderkreisel für Second-Hand oder DaWanda für handgearbeitete Produkte sind Marktplätze ein wichtiger Umsatzkanal für viele Händler und Marken. Umso wichtiger ist es, dass die eigenen Produkte durch die potenziellen Kunden auch gefunden werden.

Verstehen, wie die Zielgruppe nach Produkten sucht

Nur wenn man seine Zielgruppe perfekt versteht und weiß, wie diese über die interne Suche der Marktplätze sucht, kann man seine eigenen Produkte für diese optimieren. Ein wichtiger Gedanke, der oft immer wieder vernachlässig wird, ist, dass man nicht von sich auf seine Kunden schließen sollte. Als Händler kennt man sein Produkt in- und auswendig, weiß wie es im Fach-Jargon genannt wird oder wie man es intern benannt hat – doch ist es das, was Kunden suchen?

Ein einfaches Beispiel:

Jeder, der schon einmal Autoreifen gewechselt hat, wird dieses Werkzeug als folgendes Produkt kennen:

Produktauswahl
Abbildung 1: Produktauswahl von "Knarren/Ratschen" auf real.de

Im Fach-Jargon wird dieses Produkt „Knarre“ genannt. Viele Kunden kennen dieses Werkzeug eventuell unter dem Begriff „Ratsche“, wie es auch umgangssprachlich genannt wird. Nutzt man Google Trends, um den Trend über die Zeit der einzelnen Begriffe im Detail zu betrachten, sieht man eine höhere Nachfrage nach „Ratsche“ als nach „Knarre“.

Google Trends
Abbildung 2: Google Trends Vergleich zwischen "Knarre" und "Ratsche"

Vergleicht man das Suchvolumen innerhalb von Google AdWords, wird deutlich, dass „Ratsche“ bei Kunden geläufiger ist:

“Knarren”-Keywords Monatliches Suchvolumen “Ratschen”-Keywords Monatliches Suchvolumen
Knarre 2.400 Ratsche 6.600
Knarrenkasten 2.900 Ratschenkasten 4.400
Knarrenschlüssel 140 Ratschenschlüssel 2.900

Der richtige Einsatz von Keywords innerhalb der Produktdaten

Da die Suche eines jeden Markplatzes auf einem Suchalgorithmus basiert und Algorithmen für die Berechnung der Relevanz eines Produktes verschiedene Faktoren einfließen lassen, ist es wichtig, dass sich die Begriffe, die Nutzer in das Suchfeld eingeben, in den Produktdaten wiederfinden. Die Relevanz einzelner Ranking-Faktoren können sich von Marktplatz von Marktplatz unterscheiden, doch die Erfahrung zeigt, dass der Produkt-Title und die Produktbeschreibung oft ein wichtiger Faktor sind. Es ist also wichtig, dass der Produkt-Title das Produkt gut beschreibt und wichtige Keywords enthält:

Nicht optimierter Title Optimierter Title
Wera 8002 C KOLOSS All Inclusive Set mit 1/2 -Antrieb 05133862001 Umschaltknarre 1/2′ feinverzahnt 72 Zähne gebogen Einhand Knarre Ratsche

Die Produktbeschreibung hilft bei der Produktwahl

Eine Produktbeschreibung hilft einem potenziellen Käufer nicht nur sich für das richtige Produkt zu entscheiden, sondern oft sind Produktbeschreibungen relevant für den Suchalgorithmus. Somit ist es wichtig, diese Produktbeschreibungen auf den Nutzer und seinen Einsatzzweck hin zu optimieren.

Produktbeschreibung mit wenigen Infos
Abbildung 3: Beispiel einer unzureichenden Produktbeschreibung.

Zudem kann eine gute Produktbeschreibung für eine bessere Conversion-Rate führen, da diese alle potenziellen Fragen des Nutzers zum Produkt beantwortet.

optimale Produktbeschreibung
Abbildung 4: Beispiel einer ausführlichen Produktbeschreibung.

Je komplexer ein Produkt, desto wichtiger sind gepflegte Produktdaten. Viele Marktplätze bieten die Option Produktdaten vorzuschlagen oder zu überarbeiten. Sollte das nicht der Fall sein, freut sich jeder Marktplatz-Anbieter, wenn man ihn bei der Pflege des Produktkatalogs unterstützt.

Aussagekräftige Bilder steigern die Conversion-Rate

Offline kann man ein Produkt anfassen, von allen Seiten begutachten und ausprobieren – online muss man sich auf die Bilder und Beschreibung des Händlers verlassen. Umso wichtiger sind im E-Commerce Produktbilder, die das Produkt von allen Seiten oder auch im Einsatz zeigen.

optimale Produktbilder
Abbildung 5: Produktbilder zeigen das Produkt in verschiedenen Positionen und mit verschiedenem Zubehör

Will man dafür sorgen, dass die eigenen Produkte aus der Masse an Produkten auf Marktplätzen herausstechen, sollte man dafür sorgen, dass man die Bilder im richtigen Format und Qualität liefert.

Produbildauswahl
Abbildung 6: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Produkt ohne Bild oder mit nur einem Bild verkauft wird ist gering

e-Commerce Day 2018 am 25. Mai 2018

Wer mehr über die Optimierung im E-Commerce erfahren will, sollte den 25.5.2018 vormerken und zum diesjährigen e-Commerce Day kommen. Dort wird Matthäus Michalik in seinem Vortrag „eCommerce SEO – Die häufigsten Fehler: Wie man sie identifiziert & behebt“ Impulse und neue Ideen für eine effiziente Suchmaschinenoptimierung im E-Commerce liefern.

Über Matthäus Michalik

matthaeus michalik claneoMatthäus Michalik ist Gründer und Geschäftsführer von Claneo, einer Berliner Performance-Marketing-Agentur mit den Schwerpunkten auf Search, Content und Commerce. Mit seiner Expertise berät er Unternehmen in den Bereichen Content Marketing, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), App Store Optimierung (ASO) und Marktplatzoptimierung (MPO). Michalik spricht als Referent auf nationalen und internationalen Konferenzen. Zuvor war er über sechs Jahre Senior Consultant bei Performics, einer weltweit führenden Performance Marketing Agentur der Publicis Media, im Online Marketing bei Hitmeister (heute real.digital) und SoQuero (heute BlueSummit) tätig.

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