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Networking im E-Commerce: Tipps für Online-Händler

Unter Arbeitnehmern gehört Networking längst zum guten Ton: Man nutzt jede Gelegenheit, um sich mit Kollegen und Gleichgesinnten zu vernetzen, damit man gegenseitig von seinen Kompetenzen und Kontakten profitieren kann. Doch auch Online-Händler können dieses Prinzip zu ihrem Vorteil nutzen.

Geballte Kompetenz für den Erfolg

E-Commerce ist ein spannendes, aber auch komplexes Feld. Angefangen bei Vertriebskanälen wie etwa Online-Marktplätzen über technologische Aspekte wie unterschiedliche Shop-Systeme und Paymentdienstleister bis hin zu rechtlichen Belangen – Händler müssen zahlreiche Aspekte überblicken und ihr Geschäft laufend optimieren, um auf Dauer erfolgreich sein zu können. Umso wichtiger ist es daher, Kontakte zu anderen Kaufleuten, aber auch Personen aus alternativen Bereichen wie zum Beispiel Juristen aufzubauen und zu pflegen. Networking heißt das Stichwort. Denn aus den Erfahrungen anderer – und womöglich auch aus ihren Fehlern – können Sie wiederum lernen und umgekehrt.

Doch wie funktioniert Netzwerken im E-Commerce eigentlich? Wo ist der beste Ort dafür und wann ist der richtige Zeitpunkt, um damit anzufangen? Die letzte Frage ist schnell beantwortet: so früh wie möglich. Immerhin braucht ein gutes Netzwerk eine Weile, um sich zu etablieren; bis sich diejenigen Personen herauskristallisieren, die auch tatsächlich wertvoll sind. Befinden Sie sich in einer Situation, in der Sie von der Kompetenz, den Erfahrungen und den Kontakten anderer profitieren könnten, sollten Sie bereits passende Ansprechpartner kennen. Daraus ergibt sich auch, dass Networking ein andauernder Prozess ist. Man muss stetig am Ball bleiben, damit sich die Beziehungen nicht wieder auflösen.

Gelegenheiten nutzen

Gelegenheiten und Orte, um das eigene Netzwerk einzurichten und zu erweitern, gibt es viele. Zum einen stellen Fachmessen wie der e-Commerce Day von real ideale Anlässe dar, um mit anderen Personen aus der Branche ins Gespräch zu kommen. Newcomer sind dort ebenso vertreten wie große Namen des Online-Handels, aber zum Beispiel auch Unternehmen aus dem Logistik-Sektor. Es lohnt sich, sich über derartige Veranstaltungen zu informieren und an so vielen wie möglich teilzunehmen. Jederzeit und von überall können Sie auch das Internet und Netzwerke wie Facebook und Xing nutzen, um Networking zu betreiben. Weil die Kommunikation im Web jedoch eher unpersönlich ist, sollten Sie stets versuchen, dem entgegenzuwirken, indem Sie etwa Kontaktanfragen nicht wortlos versenden, sondern eine persönliche Nachricht anhängen.

Auf Branchentreffen ist es indes nicht damit getan, möglichst viele Hände zu schütteln. Informieren Sie sich vorher, wer vor Ort sein wird und wen Sie kennenlernen möchten. Halten Sie sich dabei nicht nur an Leute, die Ihnen einen oder zwei Schritte voraus sind, sondern auch an solche, die sich auf einer Stufe mit Ihnen befinden – schließlich können Sie sich in die Situation des anderen gut hineinversetzen und sich gegenseitig besser helfen. Grundsätzlich gilt: Qualität vor Quantität. Ein Netzwerk mit zehn wertvollen Mitgliedern ist effektiver als eines mit 100, die nur halbherzig vorgehen. Zumal es einfacher ist, Beziehungen zu wenigen Personen aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus sind Freundlichkeit und Ehrlichkeit Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Zusammenarbeit. Und in jedem Fall gilt: Networking ist immer ein Geben und Nehmen – genauso, wie Sie von dem Wissen anderer profitieren, sollten Sie ebenfalls hilfreicher Ansprechpartner sein.

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