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Netzwerken und Weiterbilden in Zeiten von Corona

Die Coronakrise trifft die deutsche Wirtschaft und unser soziales Umfeld in allen Bereichen. Einzelhandel und Dienstleistungsbetriebe sind weitestgehend geschlossen und alle Menschen sind dazu angehalten, ihren Wohnsitz nur noch in Ausnahmesituationen zu verlassen.

Doch wie meistern Online-Händler die aktuelle Situation und was können sie tun, um wirtschaftliche Schäden so gering wie möglich zu halten?

1. Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf den deutschen E-Commerce aus?

In einer aktuellen Umfrage, die wir an unsere Händler gerichtet haben, gaben über 90 Prozent der Befragten an, direkt von den Entwicklungen der Coronakrise in Deutschland betroffen zu sein. Für 62 Prozent davon sind die aktuelle Lage in Deutschland und die damit verbundenen Einschränkungen mit Einbußen im Umsatz verbunden, die unter anderem auf Aspekte wie stockender Versand, Unterbrechungen in der Beschaffung neuer Waren und mangelhafter Nachfrage seitens der Kunden zurückzuführen sind. Auch eine Umfrage des Händlerbundes kam zu ähnlichen Ergebnissen.

Doch auch die Absage von Fachmessen und Seminaren, die nicht nur zum Netzwerken mit Partnern, sondern auch von Händlern zur persönlichen Weiterbildung genutzt werden, trifft viele Beteiligte hart. Deswegen wollen wir Ihnen in diesem Beitrag nicht nur Möglichkeiten der Weiterbildung und nützliche Tools für Online-Händler vorstellen, sondern auch aufzeigen, wie Sie sich vernetzen und bei wirtschaftlichen Problemen Hilfe bekommen können.

2. Online-Seminare zur Weiterbildung nutzen

Nutzen Sie die eventuell gewonnene Zeit sinnvoll, um sich in verschiedenen Bereichen digital weiterzubilden. So wurden beispielweise nicht nur viele Messen und Konferenzen ins Internet verlagert, auch Seminare werden angesichts der aktuellen Lage immer häufiger – zum Teil auch kostenlos – online angeboten.

Konkrete Tipps, wie Sie Ihren real.de-Account optimieren und die Umsätze steigern können, erhalten Sie in unseren kostenlosen Webinaren.
  • Google Zukunftswerkstatt

Auch Google bietet Interessenten unter dem Schlagwort Zukunftswerkstatt eine Vielzahl an Online-Kursen an, die beispielsweise die persönliche Weiterentwicklung unterstützen oder das Wachstum Ihres Unternehmens fördern können. Konkrete Angebote befassen sich beispielsweise mit den Grundlagen des Online-Marketings oder der Vermittlung von Networking-Strategien. Oftmals handelt es sich nicht nur um Einzelseminare, sondern um Kurse, die aus mehreren Modulen bestehen. Die Teilnahme an der Google Zukunftswerkstatt ist kostenlos. Die Seminare werden nicht nur von Google selbst, sondern auch von Partnern wie der IHK oder FutureLearn angeboten.

  • Eventbrite

Auch auf dem Ticketportal Eventbrite, wo User normalerweise Karten für Konzerte, Messen und andere Veranstaltungen kaufen können, finden Interessierte immer mehr Angebote zu kostenlosen Seminaren und Online-Fortbildungen. Aktuelle Events, beispielsweise Webinare, finden Sie unter dem Link https://www.eventbrite.de/d/online/seminare/ oder wenn Sie gezielt die Suchfunktion nutzen. Wie bei einer physischen Veranstaltung müssen sich interessierte Händler auch hier klassisch registrieren und Tickets buchen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die meisten Webinare werden dabei kostenlos angeboten.

Eventbrite

Zudem bieten auch Berufsverbände, die IHK sowie diverse private Institutionen eine Vielzahl an Weiterbildungsoptionen an.

  • YouTube und Podcasts

YouTube-Videos und Podcasts sind bereits seit längerer Zeit etablierte Formate, um an Informationen aus erster Hand zu gelangen. Händler erhalten anhand einschlägiger Videos wertvolle Tipps, die sich oftmals an Kleinunternehmer und Start-ups richten. Da auch viele Speaker durch die Messeabsagen Aufträge verloren haben, werden diese jetzt ganz einfach der Hörerschaft digital zur Verfügung gestellt.

Um sicherzustellen, dass Sie nur seriöse Angebote nutzen, sollten Sie hier auf bekannte Kanäle zu den Themen Online-Marketing, Rechtssicherheit und Geschäftsmodelle setzen.

Wir von real2business bieten auf unserem YouTube-Kanal ebenfalls hilfreiche Informationen, beispielsweise zur Erstellung von Sponsored Product Ads, an.

Auch viele Zeitungen verzichten in den letzten Tagen auf ihre Paywall, um möglichst vielen Lesern die Möglichkeit zu geben, sich umfassend zu informieren.

Washington Post

3. Home Office & Co.: Nützliche Tools für Händler

Social Distancing lautet die Devise: Auch viele Händler haben sich selbst und ihre Mitarbeiter, sofern möglich, ins Home Office geschickt. Doch die virtuelle Zusammenarbeit ist nicht immer einfach. Helfen können hier diverse Apps oder Online-Services, die aus Solidität teilweise kostenlos oder vergünstigt angeboten werden. Außerdem haben viele Telekommunikationsanbieter das mobile Datenvolumen kostenlos aufgestockt, um beispielsweise die Videotelefonie über das Smartphone zu erleichtern.

  • Google Hangout

Hangout ist einer der zahlreichen Dienste von Google und gilt als klassischer Messenger. Sie können mit Google Hangout nicht nur Nachrichten verfassen, sondern auch telefonieren und Video-Chats mit vielen Beteiligen durchführen. Hierzu müssen Sie sich lediglich mit Ihren Google-Account-Daten einloggen und einen Link generieren, den Sie dann an alle Personen weiterschicken, die an dem virtuellen Meeting teilnehmen sollen.

  • Zoom

Mit Zoom können Sie nicht nur Besprechungen abhalten, sondern auch virtuelle Konferenzräume einrichten und Schulungen durchführen. Damit eignet sich das Tool insbesondere für das mobile Arbeiten oder das Veranstalten von virtuellen Events. Auch im Gesundheitswesen wird Zoom für die Telegesundheit genutzt, um Ferndiagnosen durchführen zu können. Zudem ist Zoom nicht nur ein Kommunikationstool, sondern auf der Webseite werden auch regelmäßig Webinare angeboten.

  • Microsoft Teams

Das Kommunikationstool von Microsoft ist oftmals die erste Wahl, wenn es um die digitale Vernetzung von Mitarbeitern geht. Microsoft Teams ermöglicht nicht nur private Unterhaltungen und Team-Chats, sondern erlaubt auch das Teilen von Office-Anwendungen in Echtzeit sowie Videokonferenzen. Aktuell ist das Upgrade auf die Premium-Version von Microsoft Teams kostenlos.

  • Readly, Scribit & Co

Wer noch keinen Online-Zugang zu Magazin-Apps und digitalen Bibliotheken hat, kann jetzt viele Dienste wie Readly oder Scribit für einige Wochen kostenfrei nutzen. Die Dienste bieten sich natürlich nicht nur zur fachlichen oder politischen Weiterbildung an, sondern ermöglichen auch, ganz neue Interessensgebiete zu entdecken.

  • Adobe Connect

Auch Adobe bietet mit seinem Tool Connect die Möglichkeit der digitalen Vernetzung. Sie können die Konferenzlösung beispielsweise für Meetings in kleinem Rahmen sowie als virtuelles Klassenzimmer nutzen. Nutzer haben bei Adobe Connect die Möglichkeit, ein persönliches digitales Büro einzurichten sowie einen geräteübergreifenden Zugriff.

Die Nutzung von Adobe Connect ist für die ersten 90 Tage – spätestens bis zum 1. Juli 2020 – kostenlos. Dadurch können auch Business und Einzelpersonen mit bis zu 25 Personen in Kontakt bleiben und sich austauschen.

  • Weitere Tools für Büro und Arbeit

Neben den bereits vorgestellten Tools gibt es noch eine Vielzahl weiterer nützlicher Programme, die im Home Office und bei der Mitarbeiterkommunikation hilfreich sind:

  • Coyo: soziales Intranet-System für Unternehmen, bis zum 30.6. ist die Nutzung kostenlos
  • Discord: Kommunikationswerkzeug für Sprach-, Video- und Textchats, die maximale Zuschauerzahl bei Livestreams wurde von 10 auf 50 erhöht
  • Kanbanize: Online-Kanban-Board für Projekte, Verlängerung der kostenlosen Mitgliedschaft von 30 auf 90 Tagen

Auch wenn zurzeit Verbrechen wie Einbrüche und Diebstähle stark zurückgehen, beobachteten die Behörden einen starken Anstieg der Cyberkriminalität. Insbesondere die derzeitige Umstellung auf Home Office und mobile Datenübermittlung stellen besondere Anforderungen an die IT-Sicherheit von Unternehmen. Deswegen bieten die Mitglieder des Bundesverbandes IT-Sicherheit e. V. auf ihrer Webseite diverse Lösungen für die nächsten drei Monate kostenlos an.

4. Digitales Netzwerken

Kontakte knüpfen und potenzielle neue Partnerschaften schließen funktioniert nicht nur auf Fachmessen, sondern auch im World Wide Web. Der digitale Austausch und das Netzwerken ist gerade in Krisenzeiten enorm wichtig – nicht nur, um sich konkrete Hilfe zu holen, sondern auch um die Mentalität zu stärken.

  • Händler helfen Händlern

Gemeinsam in Zeiten der Krise: Das haben sich auch die Gründer der LinkedIn Gruppe „Händler helfen Händlern“ vorgenommen. Ziel ist die Vernetzung von Händlern und der gemeinsame Wissensaustausch. Willkommen sind hier nicht nur der klassische Online-Händler, sondern stationäre Verkäufer, Start-up Mitarbeiter und Vertreter großer Konzerne. Thematisiert werden hier nicht nur mögliche Maßnahmen der Bundesregierung wie Liquiditätsprogramme und Steuererleichterungen, sondern auch neue Businessmodelle und zukunftsgerichtete Aktionen.

händler helfen händlern
Hier geht es zur „Händler helfen Händler“-Gruppe: https://www.linkedin.com/groups/13844161/
  • Sellerforum

Das Online-Händler-Forum „Sellerforum“ ist eine echte Instanz im Online-Handel. Trotz der zunehmenden Bedeutung von Facebook-Gruppen und anderen neuen Medien findet hier seit Jahren ein reger Austausch rund um alle Themen des E-Commerce statt. Im Fokus stehen hier nicht nur fachliche Themen wie Finanzierungshilfen, sondern auch allgemeine Tipps zum Umgang mit der Coronakrise und private Hilfestellungen.

  • Facebook-Gruppen

Auch in Nicht-Krisenzeiten sind Facebook-Gruppen wie beispielsweise die Multichannel Rockstars-Gruppe für viele Anlaufstelle, um sich auszutauschen. Dabei sind diese häufig nicht nur privat organisiert, auch Sprecher und Interessenvertreter des Online-Handels wie der BVOH oder der bevh unterstützen den Austausch und veranstalten Live-Events mit diversen E-Commerce-Experten.

Der Händlerbund stellt auf seiner Webseite viele Dokumente zur Coronakrise für Mitglieder zum Gratisdownload zur Verfügung. Händler und Partner finden hier Informationen zu Kurzarbeitergeld, Anträge auf Steuererleichterungen und diverse Vorlagen zum Arbeitsrecht. Sie erreichen die Dokumente unter https://marketplace.haendlerbund.de/wissen/coronavirus.
  • Twitter

Solidarität ist keine Einbahnstraße – das wird auch in sozialen Netzwerken wie Twitter in diesen Zeiten besonders deutlich. Unter diversen Hashtags wie #wirsindfüreuchda oder #successfulltogether werden nicht nur Dankesbotschaften verbreitet, sondern auch diverse Hilfsangebote geteilt.

Jede Krise kann gleichzeitig auch eine Chance für Veränderung sein. Nutzen Sie durch wegfallende Aufträge gewonnene Zeit, um beispielsweise Ihr Angebot zu optimieren oder Produktdaten zu aktualisieren. Gerade Einzelhändler, die bislang nur halbherzig online präsent waren, können die Möglichkeit nutzen, ihre Produkte auch auf Marktplätzen zu listen oder einen eigenen Onlineshop zu etablieren.

5. Das sagen unsere Händler auf real.de

Um besser nachvollziehen zu können, was unsere Händler in dieser Zeit bewegt und welche Herausforderungen sie meistern müssen, haben in der letzten Woche eine Umfrage gestartet. Wie auch wir auf real.de haben auch unsere Händler ihre Arbeitsweise durch die Coronakrise angepasst. Neben dem Ermöglichen von Home Office für sich selbst und die Mitarbeiter ist auch die Einführung flexibler Arbeitszeiten eine Konsequenz in der Coronakrise.

real.de Händlerumfrage
71 Prozent aller befragten Händler gaben an, die Arbeitsweise an die Coronakrise anzupassen.

Auch wenn manche Sortimente stark gefragt sind, machen sich viele Händler Sorgen, was insbesondere die zukünftige Lieferfähigkeit betrifft. So verzeichnen zwar laut unserer Umfrage Kategorien wie Baummarkt, Spielwaren und Gartenkleinmöbel einen deutlichen Umsatzzuwachs, in anderen Bereichen wie Fashion, Wohnaccessoires und Zubehör für den Outdoor- und Hallensport sinken jedoch die Umsätze. In Not geratene Händler sollten sich auf den Webseiten ihrer Landesregierung über finanzielle Soforthilfen informieren. Viele Regierungen bereiten aktuell Direkthilfen vor, um Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen schnell und unbürokratisch zu unterstützen.

Vergessen Sie trotz der schwierigen Zeiten nicht Ihre Kunden. Bleiben Sie transparent, insbesondere für Ihre Kunden. Die meisten reagieren in dieser Zeit sehr verständnisvoll, wenn Sie sie rechtzeitig über Verzögerungen beim Versand oder Lieferpässen informieren.

6. Fazit

Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen und Gedanken in dieser schwierigen Zeit mit uns geteilt haben. Wir hoffen, Ihnen mit unseren Tipps rund um den Umgang mit der Coronakrise einige Denkanstöße geben zu können. Natürlich gilt weiterhin: Wir sind für unsere Händler da und möchten Sie so gut wie möglich unterstützen. Zögern Sie nicht, uns bei Fragen oder wenn Sie konkrete Hilfeleistungen benötigen, via E-Mail zu kontaktieren.

Sie erreichen uns unter den bekannten Kontaktdaten:

E-Mail:  haendler@real-marktplatz.de

Händler Support: 0221975979-79

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Weitere Informationen zu Ihren Möglichkeiten als Händler auf real.de finden Sie in unserem Händlerbereich oder starten Sie direkt durch und melden sich an – als Händler auf real.de.

 

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