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Pinterest als Marketing-Instrument

Die Nutzung von Social Media Kanälen zählt längst zu den gängigen Methoden von Onlinehändlern, um eine noch größere Reichweite zu erzielen. Vor allem Instagram, Facebook und Twitter gehören zu den Plattformen, auf denen Produkte aus dem eigenen Sortiment beworben werden: Emotionsgeladene Fotos und ausgeklügeltes Storytelling gehören zu den wichtigsten Instrumenten einer erfolgreichen Marketingstrategie und machen sich in der Regel in einer Erhöhung der Conversion Rate bemerkbar. Jedoch gibt es neben diesen drei großen Netzwerken auch noch andere Plattformen, die für Händler lohnend sein können, wie zum Beispiel Pinterest. Durch welche Aspekte sich Pinterest auszeichnet und wie die Social Media Plattform den eigenen Onlineshop sinnvoll ergänzen kann, wird im Folgenden genauer beleuchtet.

Wodurch zeichnet sich Pinterest aus?

Pinterest ist im Gegensatz zu Facebook oder Twitter eine reine Foto-Plattform: Auf der Suche nach Inspirationen wird der Kanal von Usern vor allem im Dekorations-, DIY- und Food-Segment genutzt. Das Besondere an Pinterest im Vergleich zum Foto-Online-Dienst Instagram ist das Erstellen sogenannter Pinnwände: Auf diesen können eigene Fotos oder Bilder anderer Profile zu verschiedenen Themen gesammelt festgehalten werden. Durch die Integration des Pinterest Add-On Buttons ist es sogar möglich, Fotos externer Websites inklusive Verlinkung mitaufzunehmen.

Was die Zielgruppe anbelangt, sind auf Pinterest weit mehr als die Hälfte der Nutzer Frauen. Aufgrund des steigenden Wachstums der Plattform ist eine Veränderung des Verhältnisses jedoch durchaus denkbar.

Die wichtigsten Infos zu Pinterest im Überblick:

  • Online-Fotoplattform
  • Erstellen von Pinnwänden zu bestimmten Themen möglich
  • Anpinnen von internen und externen Inhalten
  • Sowohl private als auch geschäftliche Nutzung denkbar

Pinterest richtig nutzen und mehr Traffic auf die Website bekommen

Vorrangiges Ziel bei der Nutzung von Pinterest als Onlinehändler sollte die Präsentation der eigenen Produkte sein. Insbesondere bei neuer Ware oder Saison-Artikeln bietet sich das Erstellen einer Pinnwand an: Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die entsprechenden Produktbilder mit einer Verlinkung auf das jeweilige Angebot auf Ihrer Website versehen sind. So gelangen User direkt zum Produkt und können es zum Warenkorb hinzufügen. Bei den einzelnen Pinnwänden sollte außerdem auf ein harmonisches Gesamtbild geachtet werden: Besser ist es demnach, pro Board ähnliche Artikel vorzustellen.

 

Darüber hinaus können User zur Interaktion aufgerufen werden. Bei den sogenannten Gruppen-Boards ist es auch anderen Nutzern möglich, eine von einem Händler erstellte Pinnwand mitzugestalten. Auf diese Weise kann nicht nur die Interaktion zwischen dem Onlineshop und Endkunden gestärkt werden, sondern auch ein guter Überblick über die Wünsche und Vorstellungen der potenziellen Zielgruppe gewonnen werden.

Weitere Tipps für die richtige Nutzung von Pinterest sind die folgenden:

 

  1. Regelmäßiges Anpinnen neuer Fotos:

Ähnlich wie bei anderen Social Media Kanälen ist es bei Pinterest wichtig, möglichst aktiv zu sein. Das tägliche Anpinnen von Produkten und weiteren Inhalten sowie die Interaktion mit anderen Profilen führen zu einer höheren Aufmerksamkeit vonseiten der Nutzer.

 

  1. Das Erstellen eines Unternehmensprofils und die anschließende Verifizierung:

Als Unternehmer ist es sinnvoll, ein spezielles Unternehmensprofil anstelle eines privaten Accounts anzulegen. Mit einem solchen kann das Analytics Tool von Pinterest genutzt werden: Dadurch lassen sich Informationen zur Zielgruppe, Reichweite und zu den Interaktionen zusammentragen und für eine Optimierung der Strategie auswerten.

 

  1. Die Gestaltung des eigenen Accounts:

Damit Pinterest User auf dem Unternehmensprofil bleiben beziehungsweise sich näher damit auseinandersetzen, ist die Gestaltung des Accounts von großer Bedeutung. Das Profilbild sollte das Firmenlogo beinhalten. Etwa fünf Pinnwände mit verschiedenen Inhalten sind für den Start empfehlenswert.

 

  1. Die Nutzung von Rich Pins:

Bei Pinterest können angepinnte Produkte automatisch mit Informationen zum Preis und zur Verfügbarkeit (Rich Pins) versehen werden. Hierfür ist es notwendig, im Shop Meta-Tags zu hinterlegen. Im Anschluss können die Rich Pins angefragt werden. Des Weiteren existieren sogenannte Rezept Pins und App Rich Pins: Darüber können User bestimmte Rezepte einsehen oder Apps downloaden.

 

  1. Das Following

Um eine höhere Reichweite mit seinem Pinterest Profil erreichen zu können, ist regelmäßiges Following hilfreich. Durch das Folgen von Accounts mit ähnlichen Inhalten werden Interaktion und Aufmerksamkeit vonseiten der User erhöht.

 

  1. Verweise auf den Pinterest Account

Damit sich die potenziellen Käufer auch auf Pinterest mit dem Unternehmensprofil vernetzen, sind Verweise beziehungsweise Buttons im Shop und in Newslettern sinnvoll.

 

Viele Internetnutzer verwenden Pinterest bereits anstelle der Google Bildersuche, weswegen auch die Verwendung von Keywords eine immer entscheidendere Rolle spielt. Auch die Beschreibung und der Name der angelegten Boards sollten aussagekräftig sein und den gängigen SEO-Richtlinien entsprechen. Bisher nutzen nur verhältnismäßig wenige Unternehmen Pinterest, wodurch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil entstehen kann: Das große Wachstum des Social Media Kanals spricht in jedem Fall deutlich für das Erstellen eines Unternehmensprofil auf der Online-Fotoplattform.

Sie sind auf der Suche nach Inspirationen? Dann statten Sie uns doch einen Besuch auf unserem Pinterest-Profil ab.
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