Newsletter Anmeldung:
Newsletter Anmeldung:

Marktplatzentwicklungen von real.de sowie aktuelle Trends und Services rund um die E-Commerce Branche - abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie auf dem Laufenden.


Re-Commerce: Wachstumsmarkt mit Potenzial

Das Geschäft mit Gebrauchtem boomt: Ob Technik, Medien oder Kleidung, immer mehr Menschen kaufen Produkte aus zweiter Hand – und das am liebsten im Internet. Re-Commerce heißt das Stichwort, das sich aus dem Begriff E-Commerce und der englischen Vorsilbe „Re“ zusammensetzt, die so viel wie „wieder“ oder „erneut“ bedeutet.

Internationale Erfolgsaussichten

Die Zeit der Internetauktionen ist zwar noch nicht vorbei, doch hat sich in den letzten Jahren eine echte Alternative etabliert: Re-Commerce, der Handel mit gebrauchten Produkten zu Festpreisen, wächst kontinuierlich. Die größten Anbieter aus Deutschland verzeichnen dreistellige Millionenumsätze im Jahr, expandieren in andere Länder wie Frankreich und die Niederlande. Wurden zunächst vor allem Bücher, Videospiele und Technikprodukte second-hand gehandelt, hat sich der Gebrauchtmarkt nunmehr auch um Kleidung erweitert – mit vielversprechenden Anfangserfolgen. Ein Blick in die USA, wo die sogenannte „pre-loved Fashion“ bereits für beachtliche Umsätze sorgt, lässt auf eine ähnliche Entwicklung hierzulande schließen. Was im stationären Handel schon lange gang und gäbe ist, könnte also auch bei uns bald Einzug in die virtuellen Geschäfte des Internets halten.

Die Preisfrage und die Umwelt

Wieso aber ist Re-Commerce zunächst für den Verbraucher so interessant? Ein wesentlicher Anreiz ist natürlich der Preis, denn je nach Produktart lassen sich mitunter 70 Prozent oder mehr im Vergleich zum Neupreis sparen. Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung geben viele Händler außerdem eine Garantie auf ihre Ware, die teilweise sogar länger als die ursprüngliche Herstellergarantie ist. Durch die Gewissheit, ein Teil bei Defekt zurückgeben zu können, gewinnt der Gebrauchtkauf für den Kunden an Sicherheit.

Ein weiterer Faktor, der zunehmend wichtiger wird, ist die Nachhaltigkeit. Immer mehr Menschen möchten die Umwelt schonen sowie wertvolle Ressourcen sparen und setzen deshalb auf Second-Hand-Produkte, die zwar gebraucht, aber oft noch in gutem oder sogar neuwertigem Zustand sind. Einige Re-Commerce-Händler nehmen darüber hinaus defekte oder technisch mangelhafte Geräte an, setzen sie instand (oder lassen sie von externen Unternehmen instand setzen) und bieten die Produkte „refurbished“, also wieder aufbereitet, zum Kauf an.

Komfort rechnet sich

Nicht zuletzt ist Re-Commerce für den Kunden vor allem auch eines: komfortabel. Man muss nicht auf ein Auktionsende warten und hoffen, den Zuschlag zu bekommen; sieht außerdem sogleich, ob ein gewünschter Artikel verfügbar ist oder nicht, und kann vielfach zwischen verschiedenen Zuständen und damit verbundenen Preisstufen wählen. Schließlich bieten Re-Commerce-Händler ihren Kunden in der Regel ebenso die Möglichkeit, Gebrauchtwaren anzukaufen. Erneut ist es der Komfort, der viele Nutzer hierbei überzeugt: Unkompliziert und schnell können zahlreiche Gegenstände auf einmal veräußert werden, während traditionelle Wege – Auktionsplattformen, Inserate und dergleichen – mit deutlichem Mehraufwand verbunden wären.

So profitieren Kunden vom Re-Commerce

  • Preisersparnis im Vergleich zum Neupreis
  • Garantie zusätzlich zur Gewährleistung in der Regel inklusive
  • Nachhaltiger als Neuware
  • Komfortables Kaufen und Verkaufen

Lohnenswert für Anbieter

Online-Händler profitieren derweil auf ihre Weise vom Re-Commerce-Prinzip. Zum einen werden die Produktzyklen, etwa bei Smartphones, stetig kürzer. Da zahlreiche Menschen zwar stets gerne das neueste Modell besitzen, aber nicht jedes Jahr den Originalpreis zahlen wollen (oder können), setzen sie auf gut erhaltene und dennoch günstigere Gebrauchtware, auf die Sie zudem Gewährleistung und eine Garantie wie bei einem neuen Gerät erhalten. Auf der anderen Seite wissen die Käufer, dass sie im Re-Commerce genauso ältere Produkte finden, die schon (lange) nicht mehr im regulären Handel erhältlich sind. Für Sammler und Nostalgiker sind Re-Commerce-Anbieter deshalb oft eine beliebte Anlaufstelle.

Das Internet stellt den idealen Ort für den Gebrauchtwarenmarkt dar, denn viele Kunden ziehen das Netz stationären Second-Hand-Geschäften vor. Online-Händlern stehen dabei im Re-Commerce grundsätzlich die gleichen Optionen offen wie im normalen E-Commerce. Das heißt, dass sie nicht nur über einen eigenen Webshop verkaufen können, sondern auch Marktplätze als Vertriebskanäle nutzen können. Da die Waren zum Festpreis angeboten werden, ist die Nutzung von Auktionsplattformen nicht mehr obligatorisch.

So profitieren Online-Händler vom Re-Commerce

  • Markt mit Wachstumspotenzial
  • Kürzere Produktzyklen bedeuten regelmäßige Kaufanreize
  • Preisvorteile gegenüber Anbietern von Neuware
  • Steigendes Umweltbewusstsein der Kunden
  • Angebot kann auch ältere Waren umfassen
  • Internet beliebter Kanal für Gebrauchtkäufe
  • Nutzung von eigenem Shop und Marktplätzen möglich

Auch auf real.de können Händler schnell und unkompliziert in den Re-Commerce einsteigen und ihre Waren einer breiten Zielgruppe anbieten. Alle Produkte auf dem Marktplatz sind dafür in fünf unterschiedliche Qualitätsstufen eingeteilt, von denen sich vier auf den Zustand von Gebrauchtware beziehen:

So haben Ihre Kunden die Wahl, ob sie mehr Wert auf einen einwandfreien Zustand oder einen möglichst günstigen Preis legen.

Seit seinen Anfängen ist der Re-Commerce-Sektor konsequent gewachsen – und dieses Wachstum dürfte in der nächsten Zeit nicht nachlassen, eher im Gegenteil. Von dieser Entwicklung können sowohl Kunden als auch Online-Händler profitieren. Melden Sie sich jetzt bei real.de an und starten Sie ihr eigenes Re-Commerce-Business!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.