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Vielfältig, mitreißend, interaktiv: Rich Media

Wie Sie mit Rich Content für mehr Dynamik sorgen

Rich Media bringt Schwung in Ihre Contentlandschaft – und Ihnen damit mehr Aufmerksamkeit. Das wichtigste Charakteristikum von Rich Content stellt die Möglichkeit der Interaktion dar: Der User wird in den Inhalt eingebunden, anstatt ihn nur passiv wahrzunehmen. Doch wie genau sieht Rich Media aus und welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es für solche Formate?

1. Was ist Rich Media?

In der Regel versteht man unter dem Begriff Rich Media (auch als Rich Content bezeichnet) interaktive digitale Inhalte, die über reinen Text, unbewegte Bilder oder eine Kombination aus diesen beiden Elementen hinausgehen. Ursprünglich stammt der Ausdruck Rich Media aus dem Bereich der Onlinewerbung.

Rich Content ist von großer Bedeutung für den E-Commerce, denn er kann äußerst vielfältig eingesetzt werden:

  • Beim Marketing auf Social-Media-Kanälen wie Facebook
  • In Form von Werbeanzeigen, die auf unterschiedlichen Websites ausgespielt werden
  • Auf dem Online-Marktplatz und im Onlineshop

Statt dem klassischen unveränderlichen Werbebanner kann beispielsweise ein Rich-Media-Design verwendet werden, das beim Mouseover (Führen des Cursors über den Content) einen Bildwechsel vollzieht. Eine andere Möglichkeit stellen in das Banner eingebundene Videos und Animationen dar, die erst nach dem Anklicken durch den Benutzer oder beim Mouseover abgespielt werden. Auch Audiodateien oder Social-Media-Plug-ins, mit denen User dem Unternehmen folgen können, lassen sich dort hinterlegen.

Für die Produktdarstellung im digitalen Handel bietet Rich Media ebenfalls großes Potenzial, etwa durch 360-Grad-Ansichten von Artikeln und mithilfe von virtuellen Garderoben, in denen sich Kleidungsstücke online anprobieren lassen. Zudem ist der Einsatz von entsprechend angereichertem Inhalt auf Social-Media-Kanälen beliebt, da er im Feed eines Users stärker heraussticht als konventionelle Postings.

Rich Media bei real: Das Gummibärchen-Orakel

Rich Content auf den Social-Media-Kanälen von real: Klickten User das Gif auf Facebook an, wurde die Animation angehalten, sodass der Pfeil eine Sorte für sie auswählte.

2. Wirkprinzip und Vorteile von Rich Content

Konventioneller digitaler Content geht zusehends in der Flut von neuen Informationen, die täglich veröffentlicht werden, unter. Wer mit seinem Produkt oder Unternehmen herausstechen will, muss deswegen kreativ werden. Rich Media eignet sich hierfür hervorragend, denn gelungene interaktive Inhalte sorgen dafür, dass sich der Nutzer bewusst mit Ihrer Marke oder Ihren Produkten beschäftigt, und erhöhen so die Conversion Rate.

Oft macht sich Rich Media das Konzept der Gamification zunutze, etwa bei einem Quiz: Durch die spielerische Herangehensweise, den möglicherweise kompetitiven Charakter und gegebenenfalls dank kleiner Belohnungen werden entsprechende Inhalte positiv wahrgenommen. Da die erzielten Ergebnisse in der Regel via Social Media mitgeteilt werden können, lässt sich hierdurch schnell die Aufmerksamkeit weiterer Personen gewinnen.

In einem weiteren Sinne kann man deshalb auch dann von Rich Media sprechen, wenn Inhalte mehr Nutzungsmöglichkeiten bieten als das einfache Anklicken eines Banners, das den User zum entsprechenden Produkt oder zu einer Website des Unternehmens führt. Hier stehen also weniger die einzelnen Bestandteile des Contents, sondern potenzielle Interaktionen mit dem Nutzer im Fokus.

Muss es immer dynamisch sein? Statische Bilder können ebenfalls als Rich Content betrachtet werden, sofern sie den Nutzer zu Interaktionen ermuntern. In beiden Fällen wurden die Ergebnisse vielfach in den Kommentaren unter den Social-Media-Postings (mit)geteilt.

→ Ein Nachteil des Formats besteht darin, dass Suchmaschinen solche Inhalte nicht auslesen können – umso wichtiger ist es, sie mit einem eindeutigen Titel und Untertiteln zu versehen. Eine entsprechende Auszeichnung von Rich Content trägt darüber hinaus zur digitalen Barrierefreiheit bei: Auf diese Weise ist der Inhalt auch für Menschen mit Sehbehinderung und für blinde Personen zugänglich, da der Text von einem Screenreader vorgelesen oder über eine Braillezeile ausgegeben werden kann.

Mögliche Vorteile von Rich Media gegenüber konventionellen Inhalten

  • Die Einsatzmöglichkeiten von Rich Media gestalten sich so vielfältig wie die Designs; gängig sind neben geschalteten Anzeigen auch die Nutzung auf Social-Media-Kanälen und den Websites von Herstellern sowie die Verwendung auf Produktdetailseiten von Onlineshops oder Online-Marktplätzen.
  • Die entsprechenden Inhalte stechen positiv aus der Contenflut heraus, wodurch mehr Aufmerksamkeit erregt und ein größeres Interesse bei den Nutzern geweckt wird.
  • Aufgrund der Interaktionsmöglichkeiten und einer besseren Nutzererfahrung steigt die Conversion Rate.
  • Die intensive Beschäftigung des Users mit den Produkten oder einer Marke erhöht außerdem deren Bekanntheit und sorgt für einen Imagegewinn des Unternehmens.
  • Rich-Media-Creatives* weisen eine ausgezeichnete Messbarkeit auf, wodurch Sie den Erfolg Ihrer Kampagne genau analysieren können.
  • Im Vergleich zu konventionellen Anzeigen bietet Rich Media ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, da mehrere Bilder und Dateien auf einer Werbefläche Platz finden.

*Das Rich-Media-Creative ist ein Format von Google, das mit interaktivem Inhalt erstellt und für die gewünschte Kampagne nutzbar gemacht wird. Wie genau real.de diese Creatives für Anzeigen verwendet, erfahren Sie im nächsten Kapitel. 

3. Rich Media bei real.de: Einsatzmöglichkeiten als Anzeigenformat

Eine gängige Anwendungsmöglichkeit von Rich Media sind geschaltete Anzeigen, die auf verschiedenen Websites ausgespielt werden. Unsere Kollegen bei real.digital erstellen hierfür mit dem Google Web Designer sogenannte Rich-Media-Creatives wie dynamische Banner, Videos und Kombinationen aus verschiedenen Formaten, die auf HTML basieren und allesamt auf die Interaktion mit dem User abzielen. Danach werden sie auf der Plattform Google Studio hochgeladen, verwaltet und livegeschaltet.

Für Niklas, Junior Art Director im Display Marketing, sind Rich-Media-Anzeigen das Mittel der Wahl für Werbung im digitalen Raum: „Ein statisches Bild ist immer limitiert und kann dementsprechend nur einen begrenzten Inhalt darstellen. Rich Media bedeutet dagegen mehr Inhalt auf einer bezahlten Fläche und somit ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. So zeigen etwa Produkt-Slider dem User verschiedene Artikel an, durch die er stöbern kann.“

Die Möglichkeit, sich virtuell umzusehen, erfreut sich auch bei Social-Media-Postings großer Beliebtheit. Im folgenden Beispiel konnte der Content durch die Interaktion mit dem 3-D-Bild entdeckt werden – auf dem Smartphone wurde das Umschauen durch das Drehen und Wenden des Handys simuliert.

Für Rich-Media-Anzeigen gibt es bereits fixe Vorlagen von Google, doch als Grafiker weiß Niklas um die Wichtigkeit von individuellen, zielgruppenorientierten Designs. Gleiches gilt für die Auswahl der Produkte: Je besser sie auf den Nutzer zugeschnitten sind, desto erfolgreicher ist eine Anzeige. Das wird unter anderem durch Dynamic Product Ads (DPAs) gewährleistet:

Die Grafiker erstellen eine Vorlage in verschiedenen Formaten, die von den Kollegen aus dem Display-Team mit einem dynamischen Inhalt – und damit für jeden Kunden individuell – gefüllt wird. Diese Herangehensweise ist besonders für das Retargeting sinnvoll, wenn zum Beispiel eine Anzeige mit Produkten ausgespielt wird, die der Nutzer bereits angesehen oder in seinen Warenkorb gelegt hatte, ohne sie zu kaufen.

(Niklas, Junior Art Director, real.digital)

Ob in Form von Social-Media-Postings oder beim Targeting: Als Händler auf real.de profitieren Sie von unseren umfassenden Marketingmaßnahmen, die sich auch Rich Media zunutze machen. Stechen Sie mit unserer Hilfe aus der Contenflut heraus und steigern Sie dank hoher Klickraten (CTR) Ihre Umsätze.

4. Weitere Beispiele von Rich Media

Nicht nur Anzeigen, sondern auch die Produktdetailseiten in Onlineshops und auf Online-Marktplätzen können durch Rich Content aufgewertet werden. Ansprechende Beschreibungen und Bilder sind wichtig für ein gutes Einkaufserlebnis beim Onlineshopping, aber es gibt – nicht nur für Kleidung und Möbel – zahlreiche andere Optionen, die potenzielle Kunden stärker beteiligen.

Beispiele für Rich Media im Online-Handel

  • Eine beliebte Möglichkeit sind 360-Grad-Produktansichten, die entweder wie ein Video aufgebaut sind oder dem Nutzer zusätzlich die Gelegenheit zur Interaktion geben: Mithilfe der Maus kann der gewünschte Artikel in jede Richtung gedreht und von allen Seiten betrachtet werden; zudem lassen sich einzelne Bereiche oft vergrößern. Auf diese Weise können Produkte ähnlich ausgiebig wie im stationären Handel begutachtet werden, ohne dass die Kunden dabei auf den Komfort des Onlineshoppings verzichten müssen.
  • Besonders im Bereich Mode ergeben sich vielfältige Optionen, die dem Kunden bei der Produktauswahl helfen und zugleich unterhalten. Mit einer virtuellen Umkleide kann er mühelos verschiedene Kleidungsstücke miteinander kombinieren, wodurch er vorab ein aussagekräftiges Bild des Artikels erhält – und vielleicht noch das T-Shirt oder die Sneakers kauft, die in der Vorschau so gut mit der gewählten Hose harmonierten.
  • In der Einrichtungsbranche setzen einige Anbieter dagegen verstärkt auf Anwendungen von Augmented Reality, also der Anreicherung des realen Umfelds mit virtuellen Inhalten: So kann der Ohrensessel aus dem (Online-)Katalog des Möbelherstellers via Smartphone in das heimische Wohnzimmer projiziert und am dafür angedachten Standort begutachtet werden.

→ Durch die Visualisierung von Produkten in der entsprechenden Umgebung beziehungsweise in Verbindung mit anderen Lieblingsteilen lässt sich die Zufriedenheit von Kunden beim Onlinekauf deutlich erhöhen, da ihnen vorab ein umfassender Gesamteindruck des Produkts gewährt wird.

Fazit: Den eigenen Shop oder einen ganzen Online-Marktplatz auf Rich Media umzustellen, ist zwar innovativ, jedoch mit großem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Derart angereicherte Anzeigen lassen sich dagegen relativ einfach umsetzen und können nicht nur für mehr Aufmerksamkeit, höhere Klickraten (CTR) und ein positives Markenimage sorgen, sondern sind zudem aufgrund ihres guten Preis-Leistungs-Verhältnisses das Werbemittel der Wahl, wenn Sie aus der Contentflut herausstechen möchten. Ähnliches gilt für Social-Media-Aktivitäten: Auf die Zielgruppe ausgerichteter Rich Content kann dabei helfen, im Feed eines Users aufzufallen, und somit ein wichtiger Teil Ihrer Branding-Strategie sein.

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