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Über die Sichtbarkeit von Google-Shopping-Kampagnen

Drei Tipps für eine bessere Performance

Google Shopping bietet Online-Händlern eine hervorragende Möglichkeit, ihre Reichweite zu erhöhen: Bei der Produktsuche via Google Shopping sowie auf den Suchergebnisseiten (SERPs) normaler Suchanfragen werden Anzeigen ausgegeben, die zu den entsprechenden Produktseiten von Onlineshops führen. Grundsätzlich entscheidet das jeweilige Gebot des Marketers über die Platzierung der einzelnen Angebote, doch die Qualität des Produktdatenfeeds beeinflusst die Reihenfolge ebenfalls. Die folgenden Ratschläge können Ihnen dabei helfen, die Effizienz Ihrer Kampagnen zu verbessern.

Mehr als ein Drittel des Search-Ad-Budgets unserer Kunden wird mittlerweile in Shopping-Kampagnen investiert, mit weiterhin steigender Tendenz. Wer seine Kunden sowie die Stellschrauben bei Google Ads kennt, kann mit Shopping-Kampagnen hohe Kosteneffizienz erzielen.

(Liesa Schulz, Senior SEA Growth Consultant für Smarketer)

  1. Heben Sie sich von der Konkurrenz ab – durch optimierte Produktdatenfeeds

Wenn Sie für Ihre Anzeige lediglich die Texte und Bilder des Herstellers verwenden, geht diese wahrscheinlich in der Masse der Angebote unter. Als Abgrenzungsmittel bleibt somit nur der Preis oder eine versandkostenfreie Lieferung übrig. Das ist aber – je nach Strategie – nicht immer sinnvoll. Bei Artikeln, die oft als Startprodukt für einen größeren Einkauf fungieren, kann sich ein günstiger Preis allerdings lohnen.

Um eine aussagekräftige Anzeige zu kreieren, sollten Sie dagegen den Produktdatenfeed individualisieren und optimieren. Im besten Fall beinhalten der Produkttitel und die Beschreibung alle wichtigen Informationen, nach denen Kaufinteressenten suchen könnten (zum Beispiel das Attribut „vegan“ bei Schuhen). Denn nach solchen Angaben richtet sich das Matching bei Google Shopping.

Ein typischer Produktdatenfeed besteht aus:

Der Titel gilt als einer der wichtigsten Bestandteile der Anzeige: Er sollte die Marken- und Typbezeichnung enthalten, außerdem gibt er Auskunft über die jeweilige Farbe und weitere Besonderheiten wie das Material.

Hier finden sich weitere Informationen, die für den potenziellen Käufer bei seiner Suche relevant sind, zum Beispiel wichtige Eigenschaften des Produkts, technische Daten und optische Details.

Je hochauflösender und detailreicher die Produktbilder sind, desto besser kommen sie bei möglichen Kunden an. Zudem gibt es einige Regeln von Google, die Sie unbedingt beachten sollten, damit Ihr Produkt gelistet wird.

Weitere Pflichtattribute wie Preis, Verfügbarkeit und natürlich der Link zur Produktseite im eigenen Shop sind ebenfalls erforderlich, damit die Anzeige freigeschaltet wird. Ein idealer Feed zeichnet sich durch die Aktualität und Vollständigkeit der Daten aus. Regelmäßige Uploads oder eine Schnittstelle, die Aktualisierungen im eigenen Shop automatisch in den Produktdatenfeed überträgt, sind von enormer Bedeutung für die Qualität der ausgespielten Anzeigen.

Je einzigartiger Ihr Feed ist, desto mehr hebt sich die Anzeige von den Angeboten der Konkurrenz ab – dies ist vor allem bei Produkten mit großem Suchvolumen zu empfehlen.
  1. Erhöhen Sie die Effizienz Ihrer Kampagnen – durch Keyword-Ausschlüsse

Eine weitere bedeutende Optimierungsmaßnahme stellt der Keyword-Ausschluss dar. Dabei werden zwei Varianten unterschieden:

  • Negative Keywords, die unerwünschte Matches verhindern: Wenn nur von einer Marke Sportschuhe angeboten werden, sollten Sie andere bekannte Hersteller ausschließen.
  • Erstellung mehrerer Google-Shopping-Kampagnen, die auf unterschiedliche Punkte der Customer Journey abzielen: Durch den Ausschluss bestimmter Keywords wird ein besonders genaues Matching zwischen einer Suchanfrage und der jeweils passenden Kampagne ermöglicht. Je spezifischer die Anfrage ausfällt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Conversion, weshalb sich dafür auch höhere Kosten (Cost-  Per-Click-Gebote) lohnen. Hierdurch meistern Sie den Balanceakt zwischen Reichweite und Effizienz.
  1. Verlängern Sie die Verweildauer in Ihrem Shop – durch alternative Landingpages

Anzeigen, die bei der Suche via Google beziehungsweise Google Shopping ausgespielt werden, führen auf die entsprechende Produktseite eines Onlineshops. Um Usern am Anfang ihrer Customer Journey die Gelegenheit zu geben, dort zu stöbern, empfiehlt sich die Einrichtung einer zweiten Landingpage, die nur auf diesem Weg erreicht werden kann. Anders als auf der ursprünglichen Produktseite sollten dort auch ähnliche und gegebenenfalls ergänzende Artikel angezeigt werden. Außerdem lassen sich Angebote, zum Beispiel der kostenlose Versand ab einem Mindestwert des Warenkorbs, platzieren. Beide Möglichkeiten eignen sich dazu, die Absprungrate zu reduzieren.

Durch die Optimierung von Produktdatenfeed, Kampagnenstruktur und der jeweiligen Landingpage können Sie die Sichtbarkeit Ihrer Google-Shopping-Kampagnen erhöhen. Grundsätzlich sollten Sie die verschiedenen Maßnahmen jedoch immer analysieren, zum Beispiel durch A/B-Tests, damit Sie die bestmögliche Performance erzielen.

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