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Zukunftsvision Marktplätze

Marktplatz-Reihe Teil 1

Willkommen zum ersten Beitrag unserer Marktplatz-Reihe: Hier informieren wir Sie über relevante Themen rund um unseren Marktplatz real.de. In vier Teilen widmen wir uns der Zukunft von Marktplätzen, setzen uns mit der Preisgestaltung  sowie der Produktdatenaufbereitung  auseinander und besprechen das Thema Marktanlieferung.

In diesem Beitrag analysieren wir zunächst aufschlussreiche Studien zu den Verkaufsstrategien von Händlern und geben einen kleinen Ausblick in die Zukunft des Marktplatzgeschäfts.

Online-Marktplätze als wichtiges Standbein neben dem eigenen Onlineshop

Laut einer Studie von eCommerce Leitfaden waren Online-Marktplätze bereits im Jahr 2015 bei 51 Prozent der befragten Händler fester Bestandteil der eigenen Verkaufsstrategie. Tendenz steigend: Mehr als die Hälfte der Nicht-Nutzer von Marktplätzen planten damals, mindestens einem Anbieter beizutreten.

Mittlerweile hat sich der damals erkennbare Trend längst bestätigt. Laut aktueller Marktplatzstudie von iBusiness aus dem Jahr 2017 nutzen heute 90 Prozent der befragten Händler Online-Marktplätze für den Vertrieb ihrer Waren. Bei den meisten stellt dies einen von mindestens zwei Vertriebswegen dar. 47 Prozent der befragten Händler, die auf mindestens einer Plattform aktiv sind, setzen bei ihrer Verkaufsstrategie ebenso auf den eigenen Onlineshop. 28 Prozent verkaufen zudem stationär und nur 15 Prozent der Marktplatzhändler verkaufen ausschließlich dort.

Vertriebswege von Händlern in der Übersicht laut Marktplatzstudie von iBusiness im E-Commerce (Stand: November 2017).

 

  • 90 % der Befragten nutzen Online-Marktplätze
  • 47 % verkaufen im eigenen Onlineshop und auf Marktplätzen
  • 28 % verkaufen im Onlineshop, auf Marktplätzen und stationär
  • 15 % verkaufen nur auf Marktplätzen
  • 5 % verkaufen nur im eigenen Onlineshop
  • 3 % verkaufen nur stationär und im Onlineshop
  • 3 % verkaufen nur stationär und auf Marktplätzen

Die Zahlen verraten: Obwohl Online-Marktplätze von den meisten Händlern genutzt werden, geht es ohne eigenen Onlineshop nicht. Bei acht von zehn Antworten ist der eigene Onlineshop fester Bestandteil der Multi-Channel-Strategie.

Zunehmende Bedeutung von Marktplätzen

Auch in Zukunft werden Marktplätze weiter an Priorität gewinnen, sagt die iBusiness-Marktplatzstudie aus. Die Erklärung ist dabei einfach: Um mit den ohnehin schon hohen und immer noch wachsenden Anforderungen im Onlinegeschäft mithalten zu können, müssen Händler immer größere Ressourcen aufbringen. Dabei fallen vor allem finanzielle, technische und personelle Aspekte extrem ins Gewicht. Marktplätze wie real.de federn diese existenziellen Bereiche ab, indem sie Händler mit Multi-Channel Marketing, verschiedenen Zahlungs- sowie Finanzierungsmöglichkeiten, Endkundensupport, Retourensystem und weiteren Services unterstützen.

Gleichzeitig fungieren sie als Umsatzbooster. Zwei wichtige Aspekte, die immer mehr Händler dazu bewegen, ihr Angebot auf Marktplätze ausweiten. Dadurch erhalten sie eine größere Reichweite und können neue Zielgruppen erschließen.

Laut der Marktplatzstudie wollen 37% der befragten Händler das Geschäft auf den Plattformen weiter ausbauen.

Online-Marktplatz von real weiterhin im Wachstum

Um Ihnen dabei auch weiterhin als attraktive Plattform zur Verfügung zu stehen, entwickelt sich real.de stetig weiter. So spielt die Schnittstellen-Kompatibilität zu einer Vielzahl an Warenwirtschafts- und Shopsystemen eine wesentliche Rolle. Sie unterliegt der ständigen Weiterentwicklung und ermöglicht mittlerweile die Anbindung von mehr als 40 Software-Schnittstellen. Damit werden die einfache Anbindung und Optimierung der Prozesse sichergestellt.

Einen weiteren wichtigen und zukunftsweisenden Schritt hat real.de mit der Umstellung auf das klassische Marktplatzmodell eingeleitet. Händler schließen den Kaufvertrag also nicht mehr mit dem Marktplatz ab, sondern direkt mit dem Kunden. Dies bringt zwar mehr Verantwortung mit sich, aber auch mehr Flexibilität in der Artikellistung.

Für Händler und Hersteller ist es sinnvoll, uns als Ergänzung hinzuzuziehen, um mehr Umsatz zu generieren und mehr Kunden zu erreichen. Zudem haben wir auf Händlerfeedback reagiert und am 2. Juli 2018 auf das klassische Marktplatzmodell umgestellt. Damit wollen wir für mehr Händler attraktiver werden.

(Gerald Schönbucher, Managing Director & CEO, real.digital)

Tipps für Händler

Marktplätze befinden sich weiterhin im Aufwärtstrend und avancieren immer mehr zu wichtigen Plattformen, um das eigene Business zu entlasten. Die zusätzliche Reichweite dient auch weiterhin als Umsatzbooster, wobei sowohl etablierte als auch junge E-Commerce-Unternehmen von der umfangreichen Infrastruktur der Marktplätze profitieren.

Während für kleine Unternehmen vor allem die schnelle Gewinnung an Reichweite eine zentrale Rolle spielt, können sich große Unternehmen darüber hinaus auf die Stärkung von Marken und das Erschließen verschiedener Zielgruppen fokussieren.  Mit dieser Entwicklung im Hinterkopf, sollten Händler ihre aktuelle Marktplatzstrategie prüfen und neuen Ansätzen hinsichtlich Kosten-Nutzen-Faktoren sowie Chancen und Risiken gegenüber offen sein. Für die meisten gilt hierbei die Devise: Der Vertrieb über Onlineshop und Marktplatz stellt eine vielversprechende Kombination für die Zukunft dar.

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